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Artischocken
Cholesterinspiegel senkend
Heilwirkung versprechen ihre Blätter, gut bei Leberunterfunktion,
Gallenstörung und zur Regenerierung der Verdauungsorgane
Die Blätter erneuern die Leberzellen und fördern die Fettverdauung. Lindern
Leberschwellung und Gelbsucht, steigert die Entgiftung der Leber und kann
Gallensteine verhindern. Das bewirkt, dass der Cholesterinspiegel sinkt und
das Blut gereinigt wird. Wirkt auch gegen Migräne.
Stillende Mütter sollen keine Artischockenblätter essen, weil sie den
Milchfluss behindern kann. Hinweis: wird der Stuhl nach Artischocken
Einnahme gelb, steigt man besser auf Löwenzahn um.
Anwendungsgebiete:
Arteriosklerose, Leberschwäche, Rheuma, erhöhter Cholesterinspiegel, Gicht
Hepatitis – Nachbehandlung, Schwindel, Kopfschmerzen, fördert den
Gallenfluss, ist zuckersenkend, verdauungsfördernd, appetitanregend, und
magenstärkend.
Baldrian
Baldrian ist eine bekannte Pflanze in der Naturheilkunde. Vornehmlich
bekannt als pflanzliches Beruhigungsmittel, das bei Nervosität,
Schlaflosigkeit, nervösen Herzbeschwerden, Herzklopfen, Hysterie,
Angstzuständen, psychischem Stress, und Prüfungsangst angewendet wird.
Baldrian hilft aber auch bei Magenübersäuerung, Magen und Darm-Krämpfen,
Menstruationsschmerzen, Kopf und Migräneschmerzen. Außerdem wirkt Baldrian
appetithemmend.
Baldrianwurzel kann man angenehm Einnehmen und enthält alle aktiven
Wirkstoffe. Baldrian sollte nicht länger als 3-4 Wochen genommen werden, da
ständiger Gebrauch zu Kopfschmerzen oder Herzklopfen führen kann. Ideal im
Wechsel mit Melisse einzunehmen.
Anwendungsgebiete:
Natürlich bekannt gegen Schlaflosigkeit, innere Unruhe, nervöse Erschöpfung.
Ist auch krampflösend bei nervösen Kopf und Magenschmerzen, so wie ein
Beruhigungsmittel für Nerven, krampfartige Menstruationsbeschwerden,
Prüfungsangst, Ängste allgemein.
Bambus
Heilwirkung
Bambus ist die Heilpflanze mit gebundenem Silicea (Kieselsäure). Diese ist
ein Spurenelement das zwar in der Natur noch vorkommt, aber in unserer
Nahrung der modernen Ernährung immer mehr fehlt. Es empfiehlt sich somit,
von Zeit zu Zeit eine Kur mit Bambus als Zusatznahrung zu machen.
Es gleicht den Mineralienhaushalt im Körper aus und kann Depressionen
mildern. Hilft besonders Haut und Knochen.
Anwendungsgebiet In der Kosmetik besonders geeignet für eine schöne Haut.
Bekannt zum Haarwuchs, eben so bei Haarwurzelkrankheiten. Bei brüchigen
Nägel, Hand- und Fußschweiß. Medizinisch, bei Eiterungen, Furunkeln,
Frösteln/Frieren, schlecht heilende Wunden, Arteriosklerose, Rheuma.
Brennnessel
Reicher Mineralstoffgehalt
Sie ist eine sehr alte Heilpflanze und gehört zu den bekanntesten Kräutern
in Europa. Die Ursache wieso sie so brennende Schmerzen und juckenden
Quaddeln abgibt, ist die Ameisensäure.
Noch heute wird dieses Kraut bei Rheuma und Arthritis angewandt. Sie besitz
hohe Anteile an Histamin, Chlorophyll, Gerb und Ameisensäure, so wie anderen
Stoffen und Vitamin A und E. Ist Blut bildend und besitzt Mineralsalze wie
Eisen , Magnesium, Silizium, Natrium, Kalzium und Phosphor.
Sie reinigt den Organismus und entgiftet. Deswegen auch bei Rheuma und Gicht
angewandt. Sie wirkt blutreinigend bei Hautkrankheiten und gleicht den
Hämoglobinspiegel im Blut aus. Eben so stimuliert sie Verdauungsdrüsen im
Magen und Darm, der Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle. Zudem ist sie Milch
bildend, Blutzucker senkend und Stoffwechsel anregend.
Anwendungsgebiet
Muskelrheuma, bei Gicht und Blasenentzündung, so wie bei Nieren,
Blutreinigung, Anämie, Haarausfall auch erkannt bei Diabetes, weil sie
anregend auf die Bauchspeicheldrüse und Blutzucker senkend wirkt.
Efeublätter
Balsam für die Atemwege
Efeublätter sollten im Frühling und Frühsommer vor der Blüte geerntet
werden, da Blüten und die Früchte giftig sind. Diese Kombination an
interessanten Wirkstoffen ist auswurffördernd bei trockenem Husten,
Bronchitis und Keuchhusten.
Efeu wird auch bei Rheumatischen Krankheiten angewendet. Äußerlich wird Efeu
gegen Läuse, Krätze, Geschwüre und bei Brandwunden eingesetzt. Ebenso wirkt
sie antibakteriell.
Anwendungsgebiete:
Bronchitis, chronischer Katarrh, Keuchhusten, trockener Husten. Sekundär:
Gicht, Rheuma, Arthritis.
Fenchelsamen
Leichte Verdauung
Fenchel war seit Alters her als Stärkungsmittel bekannt, man kaute das Kraut
um Magengeräusche zu unterdrücken. Jeder kennt die Wirkung des Fenchels bei
Blähungen. Fenchel löst Krämpfe und den Auswurf bei Bronchitis. Die
ätherischen Öle sind krampflösend, entzündungshemmend und harntreibend. Nach
dem Essen dient er gut zu Beruhigung.
Anwendungsgebiet
Migräne, Müdigkeit, Blähungen, Milchbildung, Depressionen, Verdauungsstörung
mit Krämpfen.
Sekundär: Darmträgheit, Schwache oder ausbleibende Regelblutung, Bronchitis.
Ginkgo
Verbessert die Gehirndurchblutung
Wirkstoffe der Kinkgo sind Gefäßerweiternd und Durchblutung fördernd.
Schlafstörungen älterer Menschen, ebenso wie bei mangelnde Durchblutung
bestimmter Organe. Gut bei Arterienverkalkung im ganzen Körper, Kältegefühl
in den Beinen und Konzentrationsschwäche, auch Herzrhythmusstörungen können
gemildert werden. Ginkgo und Knoblauch verbessern die periphere, Weißdorn
speziell die koronare, Rosskastanie die venöse Durchblutung.
Anwendungsgebiet
Hilft bei Durchblutungsstörungen für den Kopf und den Beinen, bei
Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, so wie bei Ohrensausen und
Arteriosklerose, Schwindel, Schlafstörungen, eben so bei Venenschwäche, ist
Kreislauffördernd, Hämorrhoiden, Gefäßerweiternd,
Grüner Tee
Stärkt das Immunsystem
Er soll das unter der Haut gelagerte Fett lösen und in wenn man Sport
betreibt noch besser verbrennen. Außerdem können die Inhaltsstoffen, die
Kalorienaufnahme im Darm vermindert. Das heißt sie erreichen und können Ihr
Idealgewicht besser halten
realistisch wird. Angeblich soll er auch den Alterungsprozess verlangsamen
verlangsamt. Auf alle Fälle entwässert Grüntee und kann sekundär auch bei
Ödemen behilflich sein. Weil er viel Zink enthält ist er auch in der
Schwangerschaft sehr zu empfehlen. Die enthaltenden Fluoride verringern die
Gefahr von Karies. Die im Grüntee enthaltenden Enzyme helfen bei der
Umwandlung von Cholesterin. Der Grüntee enthält anregende Stoffe wie,
Koffein, Theobromin und Theophyllin.
Anwendungsgebiet
Fettleibigkeit, regt an bei Müdigkeit, Hilft bei Cellulitis und ist
harntreibend. Kann gegen Karies helfen und stärkt das Immunsystem.
Hagebutte
Hilft bei schmerzenden Gelenken
Wirkung
Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten genannt) sind am Prozess in den
entzündeten Gelenken beteiligt. Die Hagebutten verhindert, dass die
Leukozyten in das Entzündungsgebiet eindringen und die Knorpelmasse noch
mehr schädigen.
Die Hagebutten schwächt die Entzündungsreaktion in den Gelenken und kann sie
mitunter ganz unterdrücken. Das stoppt die Schmerzen und verbessert die
Beweglichkeit.
Krankheitsbild
wäre z:B. die Arthrose. Dies ist eine rheumatische Erkrankung und geht in
vielen Fällen über zu schmerzhaften Entzündungen. Die Ursache ist eine
Zerstörung des Gelenkknorpels, deswegen auch die Schmerzen und steife.
Heidelbeere
Erhöht die Insulinproduktion
Erfolgsberichte bei Menschen die nicht insulinpflichtig Zuckerkrank sind,
vor allem im Alter sollen angeblich mit dieser Frucht den Zuckerspiegel
senken können und ihre eigene Insulinproduktion erhöhen. Die Blätter kann
man auch als Ergänzung bei Schlankheitsdiäten einsetzen, sie erreichen, dass
das Gewicht dauerhaft und zufrieden stellend gehalten werden kann . Der blaue
Farbstoff in den getrockneten Beeren ist antiseptisch und hilft bei
Durchfall. Die frischen Beeren enthalten viel Vitamin A, B6 und C. Die
Blätter bitte nicht in größeren Mengen anwenden!
Anwendungsgebiet
Magen und Blasenbeschwerden, Wassersucht, Diabetes, müde Beine, Ekzeme,
Blutkreislauf, Sehschwäche bei Dunkelheit.
Hopfen
Bei Osterogenmangel
Hopfen wächst in unseren Gebieten wild. In vielen Gegenden wird er auch
kultiviert. Nicht nur für die Bierherstellung wird Hopfen angebaut. Schon
früh erkannte man die beruhigenden Eigenschaften des Hopfens.
Sogar bei Bettnässenden Kindern kann Hopfen helfen. Zusammenfassend Hopfen
beruhigt und macht besonnen.
Anwendungsgebiet
Hilft bei Blähungen, nervöse Magenbeschwerden, so wie Schlaflosigkeit,
Nervosität, Depression, Östrogenmangel in den Wechseljahren,
Menstruationskrämpfe. Krämpfe bei Nieren und Blasenleiden. Hopfen ist
harntreibend.
Ingwer
Traditionelle Indikationen:
Appetitmangel, Verdauungsschwäche, Magenbeschwerden und -geschwüre,
Gastritis, allg. Stärkungsmittel, Cholesterin, Herzinfarktvorbeugung,
Reisekrankheit
Sammelgut: Geschälte Wurzel
Allgemeines:
Die Ingwerpflanze wird von Indien bis Malaysia, in China und anderen
Tropengebieten angebaut, eigentliche Bestimmung wird sie als Gewürz
gehandelt. Sie regt den Kreislauf an, entspannt die peripheren Blutgefäße,
verhindert Erbrechen, wirkt krampflösend, entblähend, antiseptisch und wird
gegen schlimme Übelkeit während der Schwangerschaft eingesetzt. In China
wird sie hauptsächlich zur Erwärmung und Anregung des Magens und der Lunge
gebraucht. Sie ist ein wirkungsvolles Yang-Stärkungsmittel.
Inhaltsstoffe, ätherisches Öl mit Zingiberen, das etwas scharf schmeckende
Gingerol und Shogaol, haben eine Verdauungsfördernde Wirkung. Sie wird bei
Magengeschwüren eingesetzt. Ingwer wird als Stärkungsmittel eingesetzt und
ist allgemein stimulierend.
Johanniskraut
Das pflanzliche Antidepressivum
Der Name Johanniskraut ist von deren Blütezeit abgeleitet, "Zu Johanni",
bekannt von dem Tag der Sommersonnenwende. Das echte Johanniskraut wurde
schon im Altertum gegen viele Krankheiten eingesetzt. Heute weiß man, dass
viele Krankheiten aus der Psyche
kommen und deshalb wird Johanniskraut gegen obige Indikationen so
erfolgreich eingesetzt.
Es ist auch Wund heilend, schmerzstillend, beruhigend, nervenstärkend,
Energie spendend, krampflösend, blutreinigend und -erfrischend.
Johanniskraut hilft in den Wechseljahren, so wie das innere Gleichgewicht
wieder zu finden, psychosomatischen Probleme verschwinden. Johanniskraut
kann also bei psychovegetativen Störungen ohne organische Ursache so wie bei
nervöser Unruhe eingesetzt werden.
VORSICHT bei Lichtempfindlichkeit; Johanniskraut kann eine
Fotosensibilisierung der Haut bewirken, besonders bei hellhäutigen Personen.
Bei einer Johannis-Kraut-Kur sollte man mit Sonne und Solarium vorsichtig
umgehen.
Anwendungsgebiete:
Stoffwechselstörungen, Sauerstoffarmut, neurotische Depressionen, nervöse
Erschöpfung, Wechseljahre, Bettnässen, Schlafstörungen.
Karotte
Die Sonne auf Ihrer Haut
Karotin oder Provitamin A kommen in der Karotte, aber auch in anderen
Lebensmitteln vor, wie Mais, Bohnen, Petersilie, etc. Karotin ist für die
Augen gesund. Es beeinflusst die Pigmentierung der Haut und verleiht eine
schönere Bräunung.
Man sollte auf die Dosis achten, denn zu viel kann die Haut gelblich werden
lassen. Normalerweise sind vom natürlichen Karotin keine Nebenwirkungen zu
erwarten. Heute weiß man, dass matte Haare wieder glänzend wird und
Fingernägel besser wuchsen, besonders in Verbindung mit Bambou oder
Schachtelhalm.
Anwendungsgebiete:
Bräunung der Haut, feine Haut, Augen, Haare, Schwangerschaft u. Stillzeit,
Vitamin A Mangel.
Löwenzahn
Optimal zur "Blutreinigung"
Viele Menschen kennen heute die Wirkung vom Löwenzahl und suchen im
Frühling. Löwenzahn ist sehr gut geeignet für eine Entschlackungskurz. In
den Wurzeln der Pflanze wurden über 50 wichtige Wirkstoffe gefunden.
Die häufigsten: Inulin und Taraxerin (vorwiegend im Herbst), Bitterstoffe
(Frühling), Taraxin, Cholin, enzymattisch wirkende Substanzen, Gerbstoffe,
Saponin, Vitamin B2, C, D, Mineralien wie Eisen, Silizium, Mangan und
Schwefel, um nur einige zu nennen. Er ist blutreinigend, harntreibend,
Verdauungs- fördernd, und Magen stärkend. Er regt Leber, Galle,
Bauchspeicheldrüse, ja das ganze Drüsensystem an. Kann sogar bei leichter
Zuckerkrankheit helfen und wirkt aufbauend bei allgemeinen
Schwächezuständen. Deswegen ist Löwenzahn gut als Frühlings- und Herbstkur
zu empfehlen. Seine Blutbildende Wirkung zur Behandlung der Blutarmut muss
ebenfalls erwähnt werden.
Vorsicht: Bei Erkrankungen der Gallenwege, Geschwüren oder Verengungen im
Magen-Darm-Bereich, dann sollte man Löwenzahn nicht anwenden.
Anwendungsgebiete:
Leber-, Gallen-, Nieren- und Blasenleiden, einfache Gelbsucht, Anämie,
Krampfadern, Hämorrhoiden, Magen- und Darmstörungen, Hautausschläge, Akne,
Ekzeme, Bauchspeicheldrüse, Milzunterfunktion, Rheuma, Gicht, Arthritis,
Arthrose, Wasserausscheidung.
Melisse
Gegen Krämpfe!
Der Duft dieser Pflanze ist zitronenartig. Seine Blätter sollte man vor der
Blüte gesammelt. Im Mittelalter wurde sie eingesetzt gegen unruhige Träume,
Melancholie und Hysterie. Seine feinen Gerbstoffe, wie
Sesquiterpenkohlenwasserstoffe, Rosariensäure, Flavonide und ätherische Öle
wie Citrat, Citronella, Linalcol, Gerianol und Aldehyde beruhigen die Nerven
und können bei unten stehenden Indikationen empfohlen werden.
Indikationen:
Schlafstörungen, Monatskrämpfe, Herzneurosen, Herzklopfen, Kopfweh, Darm-
und Unterleibskrämpfe, Nervosität, Überarbeitung, psychosomatische
Störungen, - Äußerlich angewandt ist sie gut bei Fieberbläschen und
Hautunreinheiten.
Man kennt sie auch unter den Namen: Bienenkraut, Honigblume, Herzkraut,
Mutterkraut, Frauenwohl, Balsammelisse, Zitronenmelisse, Zitronella,
Wanzenkraut, Nervenkraut, Zahnwehkraut E: balm, F:mélisse
Botanischer Name: Melissa officinalis - aus der Familie der
Lippenblütengewächse - Lamiaceae. ist stark verästelt. Die Blätter geben bei
Berührung zitronenartigen Duft frei. Bei uns ist sie als Gartenpflanze
bekannt, ist frostfest, samt sich sehr bereitwillig aus, liebt sonnige
Plätze und kann mehrmals im Jahr beerntet werden, da sie sehr schnell wieder
nachwächst. Sie ist eine wertvolle Bienenpflanze
Zu verwendete Teile: (blühendes) Kraut (Juni/August)
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitter-,Gerbstoffe, Mineralsalze
Erkrankungen: Hysterie, Stress und seine Folgen, nervöse Verdauungsstörungen
nervöse Magenbeschwerden, Depression durch Übermüdung, Blähungen mit.
Herzbeschwerden, psychogene Herzleiden, senkt Blutdruck, regt gleichzeitig
den Kreislauf an, hilft bei nervösem Erbrechen Menstruationsbeschwerden,
wirkt in den Wechseljahren ausgleichend auf den Zyklus und lindert
Folgeerscheinungen (Hitzewallungen, nächtl. Schweißausbrüche,
Herzbeschwerden), Krämpfe, Herpes (Simplex, genitales) und ist ein guter
Schlaftee.
Volksmedizin: zusätzlich: augenstärkend, Furunkel, der Duft vertreibt
Insekten und wird in jedem Garten geschätzt.
Homöopathie: Melissa, Nervenschwäche, körperliche, geistige
Abgeschlagenheit, nervöse Herzbeschwerden, nervöse Magenbeschwerden,
Hysterie
Anwendungsform: Tee, Tinktur, äth. Öl, Bad
Bitte nicht mit der Goldmelisse verwechseln: Monarda didyma = Monade,
Indianernessel verwechseln; da das Äther. Öl eines der teuersten ist, wird
es oft mit Leemohngras gestreckt; ein paar Blätter geben jedem Salat ein
frisches, zitroniges Aroma.
Mistel
Gegen Bluthochdruck
Mistel ist eine Halbschmarotzerpflanze, die auf den Ästen und in Astgabeln
fremder Bäume wächst. Die Heilwirkung der Mistelblätter gegen Epilepsie und
Schwindel. Das hängt mit der blutdrucksenkenden Wirkung zusammen. Die Stoffe
Querecetin, Urson, Viscotoxin, Cholin, Bitterstoffe, Inosit, Viscin, Pyridin
und Magnesium wirken gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, herzstärkend,
stoffwechselanregend, blutstillend, krampflösend (auch bei Asthma) und
stärken die Abwehrkräfte. Sie verbessern aber auch die Begleiterscheinungen
von Arteriosklerose und Blutdruckbeschwerden. Mistelblätter dürfen weder
gekocht noch überbrüht werden.
Traditionelle Indikationen:
Bluthochdruck, Schwindel, Ohrensausen, Kopfweh im Alter, Blutandrang im
Kopf, zu
starke Menstruationsblutungen, vorbeugend bei Arteriosklerose
Olivenblätter
Blutdruck + Diabetes
Olivenbaumblätter sollen angeblich den Blutdruck senken können. Die Blätter
werden bei arteriellem Bluthochdruck, Blutdruckschwankungen und Herzklopfen
mit Erfolg angewendet. Sie können dank dem reichlich vorhandenen
Chlorophyll, vorbeugend gegen Arteriosklerose eingenommen werden. Sie wirken
auch bei Wasser im Gewebe und Ödemen. Sie sollten nach dem Essen eingenommen
werden, da sie eventuell Reizungen auf den Magen auslösen könnten. Olivenöl,
aus der Frucht gewonnen, ist vor allem wegen seines hohen Gehalts an
ungesättigten Fettsäuren ein wertvolles Lebensmittel. Zur
Gallensteinausschwemmung empfiehlt sich eine Ölkur. Während einer Woche
täglich 75 g Olivenöl trinken. Bei empfindlichem Magen sollte man mit der
Einnahme des Olivenöls vorsichtig sein.
Traditionelle Indikationen:
Entschlackung, Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Diabetes, Krampfadern,
Hämorrhoiden, arterielle Kreislaufschwäche, Herz- und Leberschwäche.
Papayafrucht
Kraft aus den Tropfen
Papaya ist eines der besten Wurmmittel. Papaya sollte auf keiner Reise in
die Tropen fehlen. Dort sollte man regelmäßig Papayablätter, oder unreife
Früchte kauen, sie helfen gegen Magen-Darm-Probleme, wie Hackenwürmer,
Astariden und Oxyuren. Papaya hilft außerdem Fett zu verdauen und ist mit
Ananas eine große Hilfe bei der Cellulite-Kur. Durch Anritzen der unreifen
Früchte kann ein klarer Saft gewonnen werden.. Papaya fördert die
fermentaktive, enzymattische Verdauung.
Indikationen:
Verdauung, Bauchspeicheldrüse, Würmer, Amöben, Hakenwürmer, Oxyuren,
Astariden, Cellulitis, hilft Eiweiß verdauen, Diabetes.
Passionsblume
Für ruhigere Nächte!
Die Indianern im brasilianischen Urwald verwendeten diese Schlingpflanze als
Herz- und Beruhigungsmittel.
Alkaloide, Flavonide, Harman, Harmin, Harmol, Harmalin, Glykoside und
Gerbstoffe der Pflanze wirken beruhigend, Schlaf fördernd, nervenstärkend,
entspannend, krampflösend, leicht schmerzstillend und leicht
blutdrucksenkend. Die Passionsblume kann ohne Nebenwirkungen kurmässig
angewendet werden.
Indikationen:
Schlaflosigkeit, Unruhe, Nervosität, Spannungen, Verkrampfungen,
Depressionen,
Herzneurose, Wechseljahre, Reizbarkeit, Angstzustände.
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Preiselbeere
Das Beste für Ihre Blase
Hilft gegen Blasenschwäche, Harnträufeln, häufiger Harndrang (vor allem in
der Nacht), bei akute und chronische Reizblase.
Sammelgut: Fruchtfleisch der Preiselbeere
Allgemeines:
Die Früchte haben einen hohen Kalium und Vitamin C-Gehalt, der weit höher
liegt, als der anderer heimischen Obstarten. Außerdem werden den Früchten
weitere gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Dabei spielen
insbesondere die aus der Preiselbeere bekannten Stoffe wie die Anthocyane
und Proanthocyanidine, das Arbutin, die Chininsäure und die Hippursäure eine
Rolle. Auch der Gerbstoff Tannin ist reichlich in Preiselbeeren enthalten.
Rosskastanie
Venenstärkend!
Zu Heilzwecken werden die braunen Samen und auch die Blüten verwendet. Die
Samen müssen besonders aufgearbeitet werden um durchblutungsfördernd zu
sein.
Sie enthalten Aesculin, Rutin, Querecetin, Flavon, Triterpen-Saponin,
Adenosin und Bitterstoffe. Die Wirkstoffe beschleunigen die Blutströmung,
kräftigen die Venen und lindern Blutstauungen, entwässern das Gewebe, können
Schwellungen zum Abklingen bringen, wirkt entzündungshemmend und
blutstillend. Die Kastanie eignet sich nicht zur Tee Zubereitung.
Indikationen:
Sie ist hilft bei Krampfadern, Venenstauung, Venenentzündung, Hämorrhoiden,
Wadenkrämpfe, so wie bei venösen Durchblutungsstörungen und Couperose,
Gehirnerschütterungen, Thrombosen, Stauung Odeme, Durchfall, Darmentzündung.
Rotklee
Indikationen:
Bei Frauen mit Klimakterium Beschwerden und Hitzewallungen
Schweißausbrüchen, zur Knochenstabilität (Osteoporose), bei Unlust und
Reizbarkeit und zur Erhaltung der Elastizität der Haut und Schleimhäute.
Sammelgut: Blätter und Blüten
Allgemeines:
Der Rotklee ist eine der reichsten Quellen für pflanzliche Hormone. Diese
pflanzlichen Hormone (Phytohormone oder Phytoöstrogene genannt) haben eine
ähnliche, nur schwächere Wirkung, wie die vom Körper selbst produzierten
Sexualhormone (Östrogene). Sie schützen vor hormonabhängigen Fehlfunktionen
des Körpers (schnellen Knochenabbau im Alter, Alterung und Austrocknung der
Haut/ Knochenhaut/ Schleimhäute etc.) Veränderungen während den
Wechseljahren werden vergleichsweise gut vertragen. Eine Nahrungsergänzung
mit Rotklee ist daher speziell für Frauen zu empfehlen. Der Zellschutz der
Phytoöstrogene kommt aber nicht nur den Frauen zu Gute. Neuere
Untersuchungen zeigen eine signifikante Verbesserung des Hautzustandes
(Akne, Alterung der Haut, Falten).
Wirksame Bestandteile
Der Rotklee ist besonders reich an Geniestein und Daizein. Diese beiden
Isoflavone sind dem weiblichen Östrogen sehr ähnlich!
Salbei
Starkes Schwitzen!
Die beste Heilwirkung hat die in Dalmatien beheimatete Salbei. Über die
Heilkraft waren schon die alten Römer unterrichtet. Verwendet werden die
Blätter, die kurz vor der Blüte geerntet werden.
Die Wirkstoffe wie Tuyon, Pinen, ätherisches Öl wie Cineol, Kampfer,
Borneol, Salven, Aspargin, Saviol, Glutamin, Saponin, Rosmarinsäure,
Urolsäure. Sie unterstützen den Organismus und ihre Wirkstoffe kann auf die
endokrinen Drüsen und Nerven ausgleichend wirken. Für Frauen mit
Zyklusstörungen können mit Salbei Linderung erfahren. Abgespannten Menschen
und bei Impotenz oder Frigidität hilft er auch. Salbei wirkt antibakteriell.
Er sollte nicht über längere Zeit eingenommen werden. Pflanzen Sie sich eine
Salbeistock in den Garten, denn auch als Gewürz ist Salbei sehr willkommen.
Salbei bevorzugt kalkhaltigen Boden.
Kontraindikation: Stillende Mütter sollten auf Salbei verzichten, da die
Blätter ein Abstillen der Milch bewirken. Ebenfalls Epileptiker, da die
Blätter Thuyon enthalten und in seltenen Fällen einen Anfall auslösen
könnten.
Indikationen:
Schweißausbrüche, Wallungen, Fieber, Müdigkeit, Wechseljahre, Diabetes,
Nervosität, Harnwege, Magen- und Darmbeschwerden, Angina, Mandelentzündung,
Abstillen, niedriger Blutdruck, Frigidität, Stomatitis, Gingivitis.
Schachtelhalm
Gegen Harnsäure!
Der Sommerwedel gleicht einem Miniaturtannenbaum. Vieles in der Biologie der
Schachtelhalme ist außergewöhnlich.
Seine Wirkstoffe wie Kieselsäure, Glykosid, Gerbstoffe, Saponin (Equisetonin),
Eisen, Mangan, Aluminium, Magnesium, div. Flavonide und Palustrin, die
blutstillend (auch bei Nasenbluten), harntreibend und bei Narbenbildung auf
der Haut.
Die Sprossteile wirken stark harntreibend bei Harnwegs und Prostataleiden,
beruhigen auch die Schleimhäute der Harnwege, helfen bei Bettnässen und
Hautproblemen. Geerntet wird während der ganzen Wachstumszeit. Der Absud
sollte mind. 15 Min. oder noch länger gekocht werden, um die wichtigsten
Wirkstoffe freizusetzen.
Indikationen:
Blasenentzündung, Fingernägel, Blutung, Mineralsalzmangel, Mundschleimhaut,
Nasenbluten, Schwangerschaftsstreifen, Haut, Steinerkrankungen, Schwitzen,
Zähne, krankes Gewebe, Rheuma, Gicht, Lungenblähungen.
Spargel
Für eine saisonale "Blutreinigung"
Indikationen:
Ödeme, Wasseransammlungen, Entschlackung, Übergewicht
Sammelgut: Ganzes Kraut
Allgemeines:
Spargeln ist eine Delikatesse und jeder, der schon Spargeln gegessen hat,
kennt seine entschlackende und blutreinigende Wirkung. Wasserstauungen im
ganzen Körper können besser abgebaut werden, wenn Spargeln über längere Zeit
eingenommen werden. Organische Mineralsalze und Spurenelemente, Aminosäuren
und viel Vitamin C helfen bei der Abmagerungskur und unterstützen Ihre Diät.
Mit Johannisbrotwachs können Sie das Hungergefühl beseitigen. Es werden dem
Spargel aphrodisische Eigenschaften nachgesagt.
Vorsicht: Bei Nierenentzündungen sollte auf eine Spargel-Kur verzichtet
werden.
Stiefmütterchen
Wirksam bei Akne!
Das wilde Stiefmütterchen darf nicht mit dem Veilchen oder dem
Stiefmütterchen im Ziergarten verwechselt werden, denn besonders das schöne
Stiefmütterchen im Ziergarten ist medizinisch wirkungslos. Keine
Aknebehandlung wird auf die Dauer Erfolg haben, ohne das wilde
Stiefmütterchen.
Bei allgemeinen Hautkrankheiten wirkt es lindernd. Seine Wirkstoffe sind,
Flavonglykosid, Salicylverbindungen, Saponin, Rutin, Gerbstoffe und
Violathin. Es hat eine blutreinigende, fiebersenkende, und
stoffwechselanregende Wirkung und zudem ist es schmerzstillend.
Indikationen:
Akne, Ekzeme, Milchschorf, Schuppenflechte, Allergien, Blutreinigung,
Stoffwechselanregung, Rheuma, Nervosität, Dickdarmentzündung, Verstopfung,
Bläschenausschlag, Nesselfieber, fiebrige Erkältungen
Teufelskralle
Für elastische Gelenke!
In Südafrika verwendeten die Einheimischen die Pflanze schon lange und
verwendeten diese knollenartigen Seitentriebe der Teufelskrallenwurzel gegen
rheumatische Erkrankungen und bei Magen-Darm-Beschwerden.
In ihr fand man die Inhaltsstoffe, Harpagid, Harpagosid, Procumbid,
Tripertene, Flavonide, ungesättigte Fettsäuren, Zimtsäure und Chlorogensäure.
Mit Teufelskralle wurden bereits große Erfolge erzielt. Die Leberverstopfung
kann gelöst werden, die Galle angeregt und die Bauchspeicheldrüse stimuliert
werden, da der Körper optimal von Giften und Toxinen befreit wird.
Teufelskralle kann auch Knorpelsubstanz aufbauen, wirkt daher lindernd bei
Ischias, ist Balsam für die Gelenke und senkt den Cholesterinspiegel. Es
genügt,
2-3 mal jährlich eine Kur durchzuführen. So wird die Leber nicht überreizt.
Die Leberfunktion kann anschließend mit Lapacho, Mariendistel oder
Artischocken in Gang gehalten werden. Da die Leber nachts arbeitet, sollte
man die letzte Dosis vor dem Zubettgehen nehmen.
Indikationen:
Gicht, Arthritis, Rheuma, Vergiftungserscheinungen, Ekzeme, Schuppenflechte,
Dermatosen, Stoffwechsel, Verstopfung, Ischias, Magen-Darm-Beschwerden,
Cholesterin
Thymian
Für ein erleichterndes Abhusten
Indikationen:
Krampf- und Reizhusten, eitrige Bronchitis, Keuchhusten, Schnupfen, Asthma,
Heiserkeit, Magendruck und -krämpfe, Koliken, Blähungen, Blutarmut.
Sammelgut: Blätter und Blüten
Allgemeines:
Wilden Thymian findet man bis hinauf in den Bergen. Untersuchungen ergaben
folgende Wirkstoffe: Ätherisches Öl, wie Zymol, Thymol, Carvacol,
Bitterstoffe, 10% Gerbstoffe, Saponin, Eisen, Kalzium, und andere Mineralien
und Spurenelemente. Durch diese Inhaltsstoffe hat Thymian eine leicht
Antibiotische Wirkung und bekämpft dadurch Bakterien und Viren. Er ist
entzündungshemmend, krampfstillend, immunisierend, desinfizierend,
schleimlösend und wirkt stimulierend auf die Verdauung. Man braucht sich
beim Thymian nicht vor hoher Dosierung zu fürchten, denn oft führt gerade
sie zum Ziel, den Husten zu stillen, auch bei Kindern. Asthmatiker schätzen
die krampflösende Wirkung. Ideale Kombinationspflanzen, ist Eukalyptus oder
Kamille.
Weidenröschen
Für den Mann ab 40!
Das kleinblütige Weidenröschen war früher als Unkraut Sitosterolglucoside
und Gallussäuredevirate haben eine positive Wirkung auf die Prostata.
Von Zeit zu Zeit sollte jeder Mann vorbeugend eine Kur machen, da
Weidenröschen den Harnfluss wieder in Gang bringt. Ist bereits eine
Operation durchgeführt worden, so verschwindet das postoperative Brennen.
Zur Zeit sind verschiedene Untersuchungen im Gange, die aufklären wollen,
welche Wirkstoffe für die heilsame Wirkung verantwortlich sind.
Indikationen:
Prostatavergrößerung und Entzündung, Blasen und Nierenerkrankungen,
Nierenunterfunktionen.
Weinrebe
rotes Weinlaub
Eine Kreislauf-Pflanze!
Im Herbst, wenn die Weingärten sich langsam verfärben, entsteht in den
Blättern ein roter Wirkstoff, der sehr wertvolle Dienste bei
Durchblutungsstörungen leistet. In erster Linie wird diese Weinrebe gegen
Durchblutungsstörungen, müde Beine, Venenstauungen und Krampfadern
eingesetzt.
Rotfinnen, eine Rötung im Bereich der Nase, Wangen Kinn und Stirn, kann es
zum Abklingen bringen. Eine blaurote "Knollennase" (Durchblutungsstörung)
wird so vermieden. In diesem Fall ist Alkohol tabu, wie auch heiße Suppen
und Getränke. Verstopfung sollte vermieden werden. Rote Weinrebenblätter
eignen sich sehr gut im Wechsel mit Rosskastanie, Hamamelis, oder zusammen
mit dem stechenden Mäusedorn.
Indikationen:
Müde Beine, Krampfadern, Venenentzündungen, Durchblutungsstörung, Durchfall,
schmerzhafte Regelblutungen, Cellulitis.
Weißdorn
Herz ist Trumpf!
Der bis zu 3 m hohe Strauch kann ein Alter von 500 Jahren erreichen. Zur
Blütezeit sieht er wie überschneit aus, daher auch der Name Weißdorn. Er ist
ein Vorbeugemittel, kann über Jahre hinweg gegen obige Krankheitssymptome
eingenommen werden.
Er wirkt zwar langsam aber dauerhaft, daher nennt man Weißdorn auch den
Baldrian fürs Herz, denn er beruhigt das Herz und erweitert die Gefäße.
Angeblich soll Weißdorn die Wirkung von Digitales übertreffen. Er reguliert
sowohl den hohen, als auch den tiefen Blutdruck und kann zur Vorbeugung
benützt werden. Besonders ältere Personen sollten Weißdorn regelmäßig
nehmen. Er erhöht den Herzstoffwechsel und kann als Nachbehandlung bei einem
Herzinfarkt auch zu anderen Medikamenten gute Dienste leisten. Die Dosierung
kann ohne Nebenwirkung erhöht werden.
Indikationen:
Herzbeschwerden, -schwäche und stiche, Arteriosklerose, Blutdruckregelung,
Kreislaufschwäche, Angina pectoris, Fettherz, Atemnot, Schwindel,
unregelmäßiger Puls.
Zimt
Zimt senkt Blutzucker und Blutfettspiegel bei Diabetikern!
Erschienene Studien beweisen, dass Zimt eine senkende Wirkung auf den
Blutzucker und Blutfettspiegel ausübt.
Bereits ein Gramm Zimt senkte in der Studie den Blutzuckerspiegel deutlich,
so Michael Pietsch von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik.
Es empfiehlt sich daher für Diabetiker nicht nur in der Weihnachtszeit
verstärkt Zimt zu verzehren. Den Studienergebnissen zufolge senkte ein in
Zimt vorhandener sekundärer Pflanzenstoff den Blutzuckerspiegel. Dabei
handelt es sich um eine Polyphenol-Verbindung (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer),
die scheinbar eine ähnliche Wirkung wie Insulin entfalten kann.
Da die Wissenschaftler den positiven Effekt von Zimt bereits bei geringen
Mengen von einem Gramm beobachteten, kann die zusätzliche Aufnahme von Zimt
für Diabetiker und Menschen, die dem Diabetes vorbeugen wollen nur empfohlen
werden
Lapacho
Blutarmut, Immunschwäche
Lapacho enthält eine besondere Kombination und Konzentration von teilweise
seltenen Mineralsalzen und Spurenelementen wie Kalzium, Eisen, Magnesium,
Phosphor, Zink, Chrom, Silizium, Mangan, Molybdän,
Kupfer, Kalium, Natrium, Kobalt, Bor, Gold, Silber, Strontium, Barium,
Nickel usw., die gerade in der modernen Ernährung fehlen. Lapachol und
Xiloidin sind Antibiotisch wirkende Stoffe, die Entzündungen hemmen.
Zahlreiche andere Wirkstoffe helfen bei Rheuma, Arteriosklerose, Asthma,
Bronchitis, Dickdarm und Blasen so wie bei Prostataentzündungen,
Krampfadern, Hautproblemen und schlecht heilenden Wunden.
LAPACHO-RINDE regt die Bildung der roten Blutkörperchen an, da sie reich an
Eisen und anderen Mineralstoffen ist. Zusammenfassend kann also gesagt
werden: Lapacho stärkt das Immunsystem und kann daher allen empfohlen
werden, weil die Leber und das Lymphsystem, ohne zu reizen und ohne
Nebenwirkungen, angeregt werden.
Anwendungsgebiete:
wie Anämie, bei Immunschwäche so wie beim Lymphsystem, Leberunterfunktion,
Krebsnachbehandlung, Diabetes, Mineralstoffwechsel, Viruserkrankung.
Mariendistel
Die Pflanze für die Leber!
Als eine der besten Leberschutzpflanzen hilft sie,
jegliche Leberschwäche und Störung zu lindern, ja sogar zu beheben.
Erfolge gibt es bei Leberzirrhose, Hepatitis (auch chronische), erhöhten
Bilirubinwerten im Serum, Appetitmangel und Stauungen in der Krampfadern.
und bei Hämorrhoidenbehandlung erzielt. Der Wirkstoffkomplex mit Silymarin
in der Mariendistel ist leberstärkend, entgiftend, sowie Gallenfluss und
zirkulationsfördernd. Er vermag sogar neue Leberzellen zu bilden, was wenige
Heilpflanzen (u.a. Desmodium) vermögen, daher kann er auch bei Leberschäden,
die durch Alkohol
oder Lösungsmittel verursacht wurden, helfen. Sinnvoll ist es, 2-3 mal im
Jahr eine Leberschutzkur zu machen, allein zur Vorbeugung und zur Befreiung
von Umweltgiften, die wir aus Nahrung und Luft zu uns nehmen.
Marien-Distelsamen können auch über längere Zeit eingenommen werden, ohne
eine Überreizung der Leber befürchten zu müssen. Da Silymarin schwer
wasserlöslich ist, liegt der Vorteil der Kapsel auf der Hand.
Sie enthält ohne Zusatzstoffe und Hilfsmittel die gesamten Wirkstoffe der
Marien-Distelsamen.
Indikationen:
Gallen und Leberschwächen, bei Hepatitis, Fettleber, Seitenstechen,
Milzleiden, Gallenblasenstauung, -entzündung, -koliken, Pfortadersystem,
Leberzirrhose.
Spirulina
Nahrungsergänzung für ein aktives Leben
Indikationen:
gut bei Übergewicht, Abmagerungskur, im Wachstum, Überarbeitung, Nervosität,
Anämie, Müdigkeit
Sammelgut: Ganze Pflanze der Süßwasseralge von Mittelamerika
Allgemeines:
Diese blaugrüne Süßwasseralge wächst in den sauberen tropischen und
mineralstoffreichen Seen von Mittelamerika. Unter der tropischen Sonne
bildet die Alge viel Chlorophyll. Bereits vor über 1000 Jahren haben die
Azteken Spirulina als Nahrungsmittel geschätzt. Diese Alge ist reich an
Proteinen (ca. 70%), Aminosäuren (ca. 20%), Mineralien und Spurenelementen,
wie Eisen, Magnesium Kalzium und Zink, Vitaminen (B1, B2, B5, B12, C, E, PP,
F, Provitamin A) und hat 10% pflanzliche, mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Sie kann als Nahrungsergänzung bei Abmagerungskuren eine wertvolle Hilfe
sein. Die Inhaltsstoffe sind Nerven aufbauend. Als basisches Nahrungsmittel
stabilisiert und unterstützt Spirulina eine gesunde Darmflora und kann eine
Übersäuerung ausgleichen. Für Vegetarier eine hervorragende
Nahrungsergänzung, dank dem hohen Proteingehalt.
Anwendung:
3x2-3 Kapseln tägl. mit viel Wasser
Taiga
Lebenselixier pur!
Dank wissenschaftlichen Untersuchungen der Wurzel stellte man fest, dass die
Ginsengwirkstoffe in natürlicher Weise noch zahlreicher vorhanden waren, als
im Ginseng selbst
Die Wirkstoffe
Adaptogene (Eleuteroside A,B, B1, C, D/E) eine Art Glykosid, sowie
Oleanolglykoside (Eleuteroside I, K, L, M),
bauen Stress ab, mildern Depressionen (zusammen mit Engelwurz), steigern die
körperliche und geistige Leistung, ohne den Schlaf zu stören. Die Adaptogene
sind in der Lage, die Hormonausschüttung ökonomischer zu gestalten. Bei
regelmäßiger Einnahme wird das Immunsystem gestärkt und die Energie
ausgeglichen. Daher gilt sie als Lebenselixier, das den sexuellen Appetit
anregen kann.
Indikationen:
Müdigkeit, Stress, Depressionen, Nervosität, Impotenz, Frigidität,
allgemeines Stärkungsmittel.
Pu-Erh-Tea
Das natürliche "Antibiotika"
Indikationen:
Bei Übergewicht, Cholesterin, Verdauungsbeschwerden leichten Depressionen,
Müdigkeit, Durchfall. Kopfschmerzen, grippale Infekte, Leberstoffwechsel,
nach übermäßigem Alkoholgenuss.
Sammelgut: Blätter
Allgemeines:
Pu-Erh ist eine chinesische Camellia-Art, d.h. eine Grüntee-Art, Pu-Erh wird
durch ein traditionelles und ganz eigenständiges Verfahren produziert, das
nicht in das Schema der heutigen Teeherstellung passt. Die großen grünen
Blätter werden zu „Kuchen“ gepresst und so lange fermentiert, bis sie eine
rotbraune Farbe angenommen haben. Bis heute wird um die traditionelle
Herstellung ein Geheimnis gemacht, das bei uns noch nicht ganz gelüftet
wurde. Ähnlich wie beim Wein durchläuft die Fermentierung durch eine
spezielle Lagerung eine „Nachfermentierung“, in der spezielle
Bakterienstämme die Gelegenheit bekommen, den wertvollen Grüntee in Pu-Erh
zu verwandeln.
Anwendung:
2-3 mal tägl. 1-2 Kapseln mit viel Wasser
Quellnachweis: Zusammengetragen aus der
Apotheken Umschau /Extra

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