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Pflanzen sind nicht nur schön anzusehen, sie haben auch eine heilende Wirkung!

 

 

Pflanzen, die heilen können!

 

Nicht nur dass, sie können noch viel mehr. Die Kraft und heilsame Wirkung von vielen Pflanzen ist uns bekannt, schon die Inka wussten ihre Wirkung zu schätzen

 

Pflanzen und Kräuter werden seit Jahrhunderten, nicht nur in der Küche benötigt. Sie waren schon immer des Menschen heilsamer Begleiter.

Selbst heute schätzen wir ihren Geschmack und deren Kraft zur Heilung.

Artischocken
Cholesterinspiegel senkend
Heilwirkung versprechen ihre Blätter, gut bei Leberunterfunktion, Gallenstörung und zur Regenerierung der Verdauungsorgane
Die Blätter erneuern die Leberzellen und fördern die Fettverdauung. Lindern Leberschwellung und Gelbsucht, steigert die Entgiftung der Leber und kann Gallensteine verhindern. Das bewirkt, dass der Cholesterinspiegel sinkt und das Blut gereinigt wird. Wirkt auch gegen Migräne.
Stillende Mütter sollen keine Artischockenblätter essen, weil sie den Milchfluss behindern kann. Hinweis: wird der Stuhl nach Artischocken Einnahme gelb, steigt man besser auf Löwenzahn um.
Anwendungsgebiete:
Arteriosklerose, Leberschwäche, Rheuma, erhöhter Cholesterinspiegel, Gicht Hepatitis – Nachbehandlung, Schwindel, Kopfschmerzen, fördert den Gallenfluss, ist zuckersenkend, verdauungsfördernd, appetitanregend, und magenstärkend.

Baldrian
Baldrian ist eine bekannte Pflanze in der Naturheilkunde. Vornehmlich bekannt als pflanzliches Beruhigungsmittel, das bei Nervosität, Schlaflosigkeit, nervösen Herzbeschwerden, Herzklopfen, Hysterie, Angstzuständen, psychischem Stress, und Prüfungsangst angewendet wird. Baldrian hilft aber auch bei Magenübersäuerung, Magen und Darm-Krämpfen, Menstruationsschmerzen, Kopf und Migräneschmerzen. Außerdem wirkt Baldrian appetithemmend.
Baldrianwurzel kann man angenehm Einnehmen und enthält alle aktiven Wirkstoffe. Baldrian sollte nicht länger als 3-4 Wochen genommen werden, da ständiger Gebrauch zu Kopfschmerzen oder Herzklopfen führen kann. Ideal im Wechsel mit Melisse einzunehmen.
Anwendungsgebiete:
Natürlich bekannt gegen Schlaflosigkeit, innere Unruhe, nervöse Erschöpfung. Ist auch krampflösend bei nervösen Kopf und Magenschmerzen, so wie ein Beruhigungsmittel für Nerven, krampfartige Menstruationsbeschwerden, Prüfungsangst, Ängste allgemein.

Bambus
Heilwirkung
Bambus ist die Heilpflanze mit gebundenem Silicea (Kieselsäure). Diese ist ein Spurenelement das zwar in der Natur noch vorkommt, aber in unserer Nahrung der modernen Ernährung immer mehr fehlt. Es empfiehlt sich somit, von Zeit zu Zeit eine Kur mit Bambus als Zusatznahrung zu machen.
Es gleicht den Mineralienhaushalt im Körper aus und kann Depressionen mildern. Hilft besonders Haut und Knochen.
Anwendungsgebiet In der Kosmetik besonders geeignet für eine schöne Haut. Bekannt zum Haarwuchs, eben so bei Haarwurzelkrankheiten. Bei brüchigen Nägel, Hand- und Fußschweiß. Medizinisch, bei Eiterungen, Furunkeln, Frösteln/Frieren, schlecht heilende Wunden, Arteriosklerose, Rheuma.

Brennnessel
Reicher Mineralstoffgehalt
Sie ist eine sehr alte Heilpflanze und gehört zu den bekanntesten Kräutern in Europa. Die Ursache wieso sie so brennende Schmerzen und juckenden Quaddeln abgibt, ist die Ameisensäure.
Noch heute wird dieses Kraut bei Rheuma und Arthritis angewandt. Sie besitz hohe Anteile an Histamin, Chlorophyll, Gerb und Ameisensäure, so wie anderen Stoffen und Vitamin A und E. Ist Blut bildend und besitzt Mineralsalze wie Eisen , Magnesium, Silizium, Natrium, Kalzium und Phosphor.

Sie reinigt den Organismus und entgiftet. Deswegen auch bei Rheuma und Gicht angewandt. Sie wirkt blutreinigend bei Hautkrankheiten und gleicht den Hämoglobinspiegel im Blut aus. Eben so stimuliert sie Verdauungsdrüsen im Magen und Darm, der Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle. Zudem ist sie Milch bildend, Blutzucker senkend und Stoffwechsel anregend.
Anwendungsgebiet

Muskelrheuma, bei Gicht und Blasenentzündung, so wie bei Nieren, Blutreinigung, Anämie, Haarausfall auch erkannt bei Diabetes, weil sie anregend auf die Bauchspeicheldrüse und Blutzucker senkend wirkt.

Efeublätter
Balsam für die Atemwege
Efeublätter sollten im Frühling und Frühsommer vor der Blüte geerntet werden, da Blüten und die Früchte giftig sind. Diese Kombination an interessanten Wirkstoffen ist auswurffördernd bei trockenem Husten, Bronchitis und Keuchhusten.
Efeu wird auch bei Rheumatischen Krankheiten angewendet. Äußerlich wird Efeu gegen Läuse, Krätze, Geschwüre und bei Brandwunden eingesetzt. Ebenso wirkt sie antibakteriell.
Anwendungsgebiete:
Bronchitis, chronischer Katarrh, Keuchhusten, trockener Husten. Sekundär: Gicht, Rheuma, Arthritis.

Fenchelsamen
Leichte Verdauung
Fenchel war seit Alters her als Stärkungsmittel bekannt, man kaute das Kraut um Magengeräusche zu unterdrücken. Jeder kennt die Wirkung des Fenchels bei Blähungen. Fenchel löst Krämpfe und den Auswurf bei Bronchitis. Die ätherischen Öle sind krampflösend, entzündungshemmend und harntreibend. Nach dem Essen dient er gut zu Beruhigung.
Anwendungsgebiet
Migräne, Müdigkeit, Blähungen, Milchbildung, Depressionen, Verdauungsstörung mit Krämpfen.
Sekundär: Darmträgheit, Schwache oder ausbleibende Regelblutung, Bronchitis.

Ginkgo
Verbessert die Gehirndurchblutung
Wirkstoffe der Kinkgo sind Gefäßerweiternd und Durchblutung fördernd. Schlafstörungen älterer Menschen, ebenso wie bei mangelnde Durchblutung bestimmter Organe. Gut bei Arterienverkalkung im ganzen Körper, Kältegefühl in den Beinen und Konzentrationsschwäche, auch Herzrhythmusstörungen können gemildert werden. Ginkgo und Knoblauch verbessern die periphere, Weißdorn speziell die koronare, Rosskastanie die venöse Durchblutung.
Anwendungsgebiet
Hilft bei Durchblutungsstörungen für den Kopf und den Beinen, bei Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, so wie bei Ohrensausen und Arteriosklerose, Schwindel, Schlafstörungen, eben so bei Venenschwäche, ist Kreislauffördernd, Hämorrhoiden, Gefäßerweiternd,

Grüner Tee
Stärkt das Immunsystem
Er soll das unter der Haut gelagerte Fett lösen und in wenn man Sport betreibt noch besser verbrennen. Außerdem können die Inhaltsstoffen, die Kalorienaufnahme im Darm vermindert. Das heißt sie erreichen und können Ihr Idealgewicht besser halten
realistisch wird. Angeblich soll er auch den Alterungsprozess verlangsamen
verlangsamt. Auf alle Fälle entwässert Grüntee und kann sekundär auch bei Ödemen behilflich sein. Weil er viel Zink enthält ist er auch in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen. Die enthaltenden Fluoride verringern die Gefahr von Karies. Die im Grüntee enthaltenden Enzyme helfen bei der Umwandlung von Cholesterin. Der Grüntee enthält anregende Stoffe wie, Koffein, Theobromin und Theophyllin.
Anwendungsgebiet
Fettleibigkeit, regt an bei Müdigkeit, Hilft bei Cellulitis und ist harntreibend. Kann gegen Karies helfen und stärkt das Immunsystem.

Hagebutte
Hilft bei schmerzenden Gelenken
Wirkung
Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten genannt) sind am Prozess in den entzündeten Gelenken beteiligt. Die Hagebutten verhindert, dass die Leukozyten in das Entzündungsgebiet eindringen und die Knorpelmasse noch mehr schädigen.
Die Hagebutten schwächt die Entzündungsreaktion in den Gelenken und kann sie mitunter ganz unterdrücken. Das stoppt die Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit.
Krankheitsbild
wäre z:B. die Arthrose. Dies ist eine rheumatische Erkrankung und geht in vielen Fällen über zu schmerzhaften Entzündungen. Die Ursache ist eine Zerstörung des Gelenkknorpels, deswegen auch die Schmerzen und steife.

Heidelbeere

Erhöht die Insulinproduktion
Erfolgsberichte bei Menschen die nicht insulinpflichtig Zuckerkrank sind, vor allem im Alter sollen angeblich mit dieser Frucht den Zuckerspiegel senken können und ihre eigene Insulinproduktion erhöhen. Die Blätter kann man auch als Ergänzung bei Schlankheitsdiäten einsetzen, sie erreichen, dass das Gewicht dauerhaft und zufrieden stellend gehalten werden kann . Der blaue Farbstoff in den getrockneten Beeren ist antiseptisch und hilft bei Durchfall. Die frischen Beeren enthalten viel Vitamin A, B6 und C. Die Blätter bitte nicht in größeren Mengen anwenden!
Anwendungsgebiet
Magen und Blasenbeschwerden, Wassersucht, Diabetes, müde Beine, Ekzeme, Blutkreislauf, Sehschwäche bei Dunkelheit.

Hopfen

Bei Osterogenmangel
Hopfen wächst in unseren Gebieten wild. In vielen Gegenden wird er auch kultiviert. Nicht nur für die Bierherstellung wird Hopfen angebaut. Schon früh erkannte man die beruhigenden Eigenschaften des Hopfens.
Sogar bei Bettnässenden Kindern kann Hopfen helfen. Zusammenfassend Hopfen beruhigt und macht besonnen.
Anwendungsgebiet
Hilft bei Blähungen, nervöse Magenbeschwerden, so wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Depression, Östrogenmangel in den Wechseljahren, Menstruationskrämpfe. Krämpfe bei Nieren und Blasenleiden. Hopfen ist harntreibend.


Ingwer
Traditionelle Indikationen:
Appetitmangel, Verdauungsschwäche, Magenbeschwerden und -geschwüre, Gastritis, allg. Stärkungsmittel, Cholesterin, Herzinfarktvorbeugung, Reisekrankheit
Sammelgut: Geschälte Wurzel
Allgemeines:
Die Ingwerpflanze wird von Indien bis Malaysia, in China und anderen Tropengebieten angebaut, eigentliche Bestimmung wird sie als Gewürz gehandelt. Sie regt den Kreislauf an, entspannt die peripheren Blutgefäße, verhindert Erbrechen, wirkt krampflösend, entblähend, antiseptisch und wird gegen schlimme Übelkeit während der Schwangerschaft eingesetzt. In China wird sie hauptsächlich zur Erwärmung und Anregung des Magens und der Lunge gebraucht. Sie ist ein wirkungsvolles Yang-Stärkungsmittel.
Inhaltsstoffe, ätherisches Öl mit Zingiberen, das etwas scharf schmeckende Gingerol und Shogaol, haben eine Verdauungsfördernde Wirkung. Sie wird bei Magengeschwüren eingesetzt. Ingwer wird als Stärkungsmittel eingesetzt und ist allgemein stimulierend.

Johanniskraut

Das pflanzliche Antidepressivum
Der Name Johanniskraut ist von deren Blütezeit abgeleitet, "Zu Johanni", bekannt von dem Tag der Sommersonnenwende. Das echte Johanniskraut wurde schon im Altertum gegen viele Krankheiten eingesetzt. Heute weiß man, dass viele Krankheiten aus der Psyche
kommen und deshalb wird Johanniskraut gegen obige Indikationen so erfolgreich eingesetzt.
Es ist auch Wund heilend, schmerzstillend, beruhigend, nervenstärkend, Energie spendend, krampflösend, blutreinigend und -erfrischend. Johanniskraut hilft in den Wechseljahren, so wie das innere Gleichgewicht wieder zu finden, psychosomatischen Probleme verschwinden. Johanniskraut kann also bei psychovegetativen Störungen ohne organische Ursache so wie bei nervöser Unruhe eingesetzt werden.
VORSICHT bei Lichtempfindlichkeit; Johanniskraut kann eine Fotosensibilisierung der Haut bewirken, besonders bei hellhäutigen Personen. Bei einer Johannis-Kraut-Kur sollte man mit Sonne und Solarium vorsichtig umgehen.
Anwendungsgebiete:
Stoffwechselstörungen, Sauerstoffarmut, neurotische Depressionen, nervöse Erschöpfung, Wechseljahre, Bettnässen, Schlafstörungen.

Karotte

Die Sonne auf Ihrer Haut
Karotin oder Provitamin A kommen in der Karotte, aber auch in anderen Lebensmitteln vor, wie Mais, Bohnen, Petersilie, etc. Karotin ist für die Augen gesund. Es beeinflusst die Pigmentierung der Haut und verleiht eine schönere Bräunung.
Man sollte auf die Dosis achten, denn zu viel kann die Haut gelblich werden lassen. Normalerweise sind vom natürlichen Karotin keine Nebenwirkungen zu erwarten. Heute weiß man, dass matte Haare wieder glänzend wird und Fingernägel besser wuchsen, besonders in Verbindung mit Bambou oder Schachtelhalm.
Anwendungsgebiete:
Bräunung der Haut, feine Haut, Augen, Haare, Schwangerschaft u. Stillzeit, Vitamin A Mangel.

Löwenzahn
Optimal zur "Blutreinigung"
Viele Menschen kennen heute die Wirkung vom Löwenzahl und suchen im Frühling. Löwenzahn ist sehr gut geeignet für eine Entschlackungskurz. In den Wurzeln der Pflanze wurden über 50 wichtige Wirkstoffe gefunden.
Die häufigsten: Inulin und Taraxerin (vorwiegend im Herbst), Bitterstoffe (Frühling), Taraxin, Cholin, enzymattisch wirkende Substanzen, Gerbstoffe, Saponin, Vitamin B2, C, D, Mineralien wie Eisen, Silizium, Mangan und Schwefel, um nur einige zu nennen. Er ist blutreinigend, harntreibend, Verdauungs- fördernd, und Magen stärkend. Er regt Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, ja das ganze Drüsensystem an. Kann sogar bei leichter Zuckerkrankheit helfen und wirkt aufbauend bei allgemeinen Schwächezuständen. Deswegen ist Löwenzahn gut als Frühlings- und Herbstkur zu empfehlen. Seine Blutbildende Wirkung zur Behandlung der Blutarmut muss ebenfalls erwähnt werden.
Vorsicht: Bei Erkrankungen der Gallenwege, Geschwüren oder Verengungen im Magen-Darm-Bereich, dann sollte man Löwenzahn nicht anwenden.
Anwendungsgebiete:
Leber-, Gallen-, Nieren- und Blasenleiden, einfache Gelbsucht, Anämie, Krampfadern, Hämorrhoiden, Magen- und Darmstörungen, Hautausschläge, Akne, Ekzeme, Bauchspeicheldrüse, Milzunterfunktion, Rheuma, Gicht, Arthritis, Arthrose, Wasserausscheidung.

Melisse

Gegen Krämpfe!
Der Duft dieser Pflanze ist zitronenartig. Seine Blätter sollte man vor der Blüte gesammelt. Im Mittelalter wurde sie eingesetzt gegen unruhige Träume, Melancholie und Hysterie. Seine feinen Gerbstoffe, wie Sesquiterpenkohlenwasserstoffe, Rosariensäure, Flavonide und ätherische Öle wie Citrat, Citronella, Linalcol, Gerianol und Aldehyde beruhigen die Nerven und können bei unten stehenden Indikationen empfohlen werden.
Indikationen:
Schlafstörungen, Monatskrämpfe, Herzneurosen, Herzklopfen, Kopfweh, Darm-
und Unterleibskrämpfe, Nervosität, Überarbeitung, psychosomatische Störungen, - Äußerlich angewandt ist sie gut bei Fieberbläschen und Hautunreinheiten.
Man kennt sie auch unter den Namen: Bienenkraut, Honigblume, Herzkraut, Mutterkraut, Frauenwohl, Balsammelisse, Zitronenmelisse, Zitronella, Wanzenkraut, Nervenkraut, Zahnwehkraut E: balm, F:mélisse
Botanischer Name: Melissa officinalis - aus der Familie der Lippenblütengewächse - Lamiaceae. ist stark verästelt. Die Blätter geben bei Berührung zitronenartigen Duft frei. Bei uns ist sie als Gartenpflanze bekannt, ist frostfest, samt sich sehr bereitwillig aus, liebt sonnige Plätze und kann mehrmals im Jahr beerntet werden, da sie sehr schnell wieder nachwächst. Sie ist eine wertvolle Bienenpflanze
Zu verwendete Teile: (blühendes) Kraut (Juni/August)
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitter-,Gerbstoffe, Mineralsalze
Erkrankungen: Hysterie, Stress und seine Folgen, nervöse Verdauungsstörungen nervöse Magenbeschwerden, Depression durch Übermüdung, Blähungen mit. Herzbeschwerden, psychogene Herzleiden, senkt Blutdruck, regt gleichzeitig den Kreislauf an, hilft bei nervösem Erbrechen Menstruationsbeschwerden, wirkt in den Wechseljahren ausgleichend auf den Zyklus und lindert Folgeerscheinungen (Hitzewallungen, nächtl. Schweißausbrüche, Herzbeschwerden), Krämpfe, Herpes (Simplex, genitales) und ist ein guter Schlaftee.
Volksmedizin: zusätzlich: augenstärkend, Furunkel, der Duft vertreibt Insekten und wird in jedem Garten geschätzt.
Homöopathie: Melissa, Nervenschwäche, körperliche, geistige Abgeschlagenheit, nervöse Herzbeschwerden, nervöse Magenbeschwerden, Hysterie
Anwendungsform: Tee, Tinktur, äth. Öl, Bad
Bitte nicht mit der Goldmelisse verwechseln: Monarda didyma = Monade, Indianernessel verwechseln; da das Äther. Öl eines der teuersten ist, wird es oft mit Leemohngras gestreckt; ein paar Blätter geben jedem Salat ein frisches, zitroniges Aroma.

Mistel

Gegen Bluthochdruck
Mistel ist eine Halbschmarotzerpflanze, die auf den Ästen und in Astgabeln fremder Bäume wächst. Die Heilwirkung der Mistelblätter gegen Epilepsie und Schwindel. Das hängt mit der blutdrucksenkenden Wirkung zusammen. Die Stoffe Querecetin, Urson, Viscotoxin, Cholin, Bitterstoffe, Inosit, Viscin, Pyridin und Magnesium wirken gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, herzstärkend, stoffwechselanregend, blutstillend, krampflösend (auch bei Asthma) und stärken die Abwehrkräfte. Sie verbessern aber auch die Begleiterscheinungen von Arteriosklerose und Blutdruckbeschwerden. Mistelblätter dürfen weder gekocht noch überbrüht werden.
Traditionelle Indikationen:
Bluthochdruck, Schwindel, Ohrensausen, Kopfweh im Alter, Blutandrang im Kopf, zu
starke Menstruationsblutungen, vorbeugend bei Arteriosklerose

Olivenblätter
Blutdruck + Diabetes
Olivenbaumblätter sollen angeblich den Blutdruck senken können. Die Blätter werden bei arteriellem Bluthochdruck, Blutdruckschwankungen und Herzklopfen mit Erfolg angewendet. Sie können dank dem reichlich vorhandenen Chlorophyll, vorbeugend gegen Arteriosklerose eingenommen werden. Sie wirken auch bei Wasser im Gewebe und Ödemen. Sie sollten nach dem Essen eingenommen werden, da sie eventuell Reizungen auf den Magen auslösen könnten. Olivenöl, aus der Frucht gewonnen, ist vor allem wegen seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren ein wertvolles Lebensmittel. Zur Gallensteinausschwemmung empfiehlt sich eine Ölkur. Während einer Woche täglich 75 g Olivenöl trinken. Bei empfindlichem Magen sollte man mit der Einnahme des Olivenöls vorsichtig sein.
Traditionelle Indikationen:
Entschlackung, Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Diabetes, Krampfadern, Hämorrhoiden, arterielle Kreislaufschwäche, Herz- und Leberschwäche.

Papayafrucht
Kraft aus den Tropfen
Papaya ist eines der besten Wurmmittel. Papaya sollte auf keiner Reise in die Tropen fehlen. Dort sollte man regelmäßig Papayablätter, oder unreife Früchte kauen, sie helfen gegen Magen-Darm-Probleme, wie Hackenwürmer, Astariden und Oxyuren. Papaya hilft außerdem Fett zu verdauen und ist mit Ananas eine große Hilfe bei der Cellulite-Kur. Durch Anritzen der unreifen Früchte kann ein klarer Saft gewonnen werden.. Papaya fördert die fermentaktive, enzymattische Verdauung.
Indikationen:
Verdauung, Bauchspeicheldrüse, Würmer, Amöben, Hakenwürmer, Oxyuren, Astariden, Cellulitis, hilft Eiweiß verdauen, Diabetes.

Passionsblume
Für ruhigere Nächte!
Die Indianern im brasilianischen Urwald verwendeten diese Schlingpflanze als Herz- und Beruhigungsmittel.
Alkaloide, Flavonide, Harman, Harmin, Harmol, Harmalin, Glykoside und Gerbstoffe der Pflanze wirken beruhigend, Schlaf fördernd, nervenstärkend, entspannend, krampflösend, leicht schmerzstillend und leicht blutdrucksenkend. Die Passionsblume kann ohne Nebenwirkungen kurmässig angewendet werden.
Indikationen:
Schlaflosigkeit, Unruhe, Nervosität, Spannungen, Verkrampfungen, Depressionen,
Herzneurose, Wechseljahre, Reizbarkeit, Angstzustände.

Preiselbeere
Das Beste für Ihre Blase
Hilft gegen Blasenschwäche, Harnträufeln, häufiger Harndrang (vor allem in der Nacht), bei akute und chronische Reizblase.
Sammelgut: Fruchtfleisch der Preiselbeere
Allgemeines:
Die Früchte haben einen hohen Kalium und Vitamin C-Gehalt, der weit höher liegt, als der anderer heimischen Obstarten. Außerdem werden den Früchten weitere gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben. Dabei spielen insbesondere die aus der Preiselbeere bekannten Stoffe wie die Anthocyane und Proanthocyanidine, das Arbutin, die Chininsäure und die Hippursäure eine Rolle. Auch der Gerbstoff Tannin ist reichlich in Preiselbeeren enthalten.

Rosskastanie
Venenstärkend!
Zu Heilzwecken werden die braunen Samen und auch die Blüten verwendet. Die Samen müssen besonders aufgearbeitet werden um durchblutungsfördernd zu sein.
Sie enthalten Aesculin, Rutin, Querecetin, Flavon, Triterpen-Saponin, Adenosin und Bitterstoffe. Die Wirkstoffe beschleunigen die Blutströmung, kräftigen die Venen und lindern Blutstauungen, entwässern das Gewebe, können Schwellungen zum Abklingen bringen, wirkt entzündungshemmend und blutstillend. Die Kastanie eignet sich nicht zur Tee Zubereitung.
Indikationen:
Sie ist hilft bei Krampfadern, Venenstauung, Venenentzündung, Hämorrhoiden, Wadenkrämpfe, so wie bei venösen Durchblutungsstörungen und Couperose, Gehirnerschütterungen, Thrombosen, Stauung Odeme, Durchfall, Darmentzündung.

Rotklee

Indikationen:
Bei Frauen mit Klimakterium Beschwerden und Hitzewallungen Schweißausbrüchen, zur Knochenstabilität (Osteoporose), bei Unlust und Reizbarkeit und zur Erhaltung der Elastizität der Haut und Schleimhäute.
Sammelgut: Blätter und Blüten
Allgemeines:
Der Rotklee ist eine der reichsten Quellen für pflanzliche Hormone. Diese pflanzlichen Hormone (Phytohormone oder Phytoöstrogene genannt) haben eine ähnliche, nur schwächere Wirkung, wie die vom Körper selbst produzierten Sexualhormone (Östrogene). Sie schützen vor hormonabhängigen Fehlfunktionen des Körpers (schnellen Knochenabbau im Alter, Alterung und Austrocknung der Haut/ Knochenhaut/ Schleimhäute etc.) Veränderungen während den Wechseljahren werden vergleichsweise gut vertragen. Eine Nahrungsergänzung mit Rotklee ist daher speziell für Frauen zu empfehlen. Der Zellschutz der Phytoöstrogene kommt aber nicht nur den Frauen zu Gute. Neuere Untersuchungen zeigen eine signifikante Verbesserung des Hautzustandes (Akne, Alterung der Haut, Falten).
Wirksame Bestandteile
Der Rotklee ist besonders reich an Geniestein und Daizein. Diese beiden Isoflavone sind dem weiblichen Östrogen sehr ähnlich!

Salbei

Starkes Schwitzen!
Die beste Heilwirkung hat die in Dalmatien beheimatete Salbei. Über die Heilkraft waren schon die alten Römer unterrichtet. Verwendet werden die Blätter, die kurz vor der Blüte geerntet werden.
Die Wirkstoffe wie Tuyon, Pinen, ätherisches Öl wie Cineol, Kampfer, Borneol, Salven, Aspargin, Saviol, Glutamin, Saponin, Rosmarinsäure, Urolsäure. Sie unterstützen den Organismus und ihre Wirkstoffe kann auf die endokrinen Drüsen und Nerven ausgleichend wirken. Für Frauen mit Zyklusstörungen können mit Salbei Linderung erfahren. Abgespannten Menschen und bei Impotenz oder Frigidität hilft er auch. Salbei wirkt antibakteriell. Er sollte nicht über längere Zeit eingenommen werden. Pflanzen Sie sich eine Salbeistock in den Garten, denn auch als Gewürz ist Salbei sehr willkommen. Salbei bevorzugt kalkhaltigen Boden.
Kontraindikation: Stillende Mütter sollten auf Salbei verzichten, da die Blätter ein Abstillen der Milch bewirken. Ebenfalls Epileptiker, da die Blätter Thuyon enthalten und in seltenen Fällen einen Anfall auslösen könnten.
Indikationen:
Schweißausbrüche, Wallungen, Fieber, Müdigkeit, Wechseljahre, Diabetes, Nervosität, Harnwege, Magen- und Darmbeschwerden, Angina, Mandelentzündung, Abstillen, niedriger Blutdruck, Frigidität, Stomatitis, Gingivitis.

Schachtelhalm

Gegen Harnsäure!
Der Sommerwedel gleicht einem Miniaturtannenbaum. Vieles in der Biologie der Schachtelhalme ist außergewöhnlich.
Seine Wirkstoffe wie Kieselsäure, Glykosid, Gerbstoffe, Saponin (Equisetonin), Eisen, Mangan, Aluminium, Magnesium, div. Flavonide und Palustrin, die blutstillend (auch bei Nasenbluten), harntreibend und bei Narbenbildung auf der Haut.
Die Sprossteile wirken stark harntreibend bei Harnwegs und Prostataleiden, beruhigen auch die Schleimhäute der Harnwege, helfen bei Bettnässen und Hautproblemen. Geerntet wird während der ganzen Wachstumszeit. Der Absud sollte mind. 15 Min. oder noch länger gekocht werden, um die wichtigsten Wirkstoffe freizusetzen.
Indikationen:
Blasenentzündung, Fingernägel, Blutung, Mineralsalzmangel, Mundschleimhaut, Nasenbluten, Schwangerschaftsstreifen, Haut, Steinerkrankungen, Schwitzen, Zähne, krankes Gewebe, Rheuma, Gicht, Lungenblähungen.

Spargel

Für eine saisonale "Blutreinigung"
Indikationen:
Ödeme, Wasseransammlungen, Entschlackung, Übergewicht
Sammelgut: Ganzes Kraut
Allgemeines:
Spargeln ist eine Delikatesse und jeder, der schon Spargeln gegessen hat, kennt seine entschlackende und blutreinigende Wirkung. Wasserstauungen im ganzen Körper können besser abgebaut werden, wenn Spargeln über längere Zeit eingenommen werden. Organische Mineralsalze und Spurenelemente, Aminosäuren und viel Vitamin C helfen bei der Abmagerungskur und unterstützen Ihre Diät. Mit Johannisbrotwachs können Sie das Hungergefühl beseitigen. Es werden dem Spargel aphrodisische Eigenschaften nachgesagt.
Vorsicht: Bei Nierenentzündungen sollte auf eine Spargel-Kur verzichtet werden.

Stiefmütterchen

Wirksam bei Akne!
Das wilde Stiefmütterchen darf nicht mit dem Veilchen oder dem Stiefmütterchen im Ziergarten verwechselt werden, denn besonders das schöne Stiefmütterchen im Ziergarten ist medizinisch wirkungslos. Keine Aknebehandlung wird auf die Dauer Erfolg haben, ohne das wilde Stiefmütterchen.
Bei allgemeinen Hautkrankheiten wirkt es lindernd. Seine Wirkstoffe sind, Flavonglykosid, Salicylverbindungen, Saponin, Rutin, Gerbstoffe und Violathin. Es hat eine blutreinigende, fiebersenkende, und stoffwechselanregende Wirkung und zudem ist es schmerzstillend.
Indikationen:
Akne, Ekzeme, Milchschorf, Schuppenflechte, Allergien, Blutreinigung,
Stoffwechselanregung, Rheuma, Nervosität, Dickdarmentzündung, Verstopfung, Bläschenausschlag, Nesselfieber, fiebrige Erkältungen

Teufelskralle
Für elastische Gelenke!
In Südafrika verwendeten die Einheimischen die Pflanze schon lange und verwendeten diese knollenartigen Seitentriebe der Teufelskrallenwurzel gegen rheumatische Erkrankungen und bei Magen-Darm-Beschwerden.
In ihr fand man die Inhaltsstoffe, Harpagid, Harpagosid, Procumbid, Tripertene, Flavonide, ungesättigte Fettsäuren, Zimtsäure und Chlorogensäure. Mit Teufelskralle wurden bereits große Erfolge erzielt. Die Leberverstopfung kann gelöst werden, die Galle angeregt und die Bauchspeicheldrüse stimuliert werden, da der Körper optimal von Giften und Toxinen befreit wird. Teufelskralle kann auch Knorpelsubstanz aufbauen, wirkt daher lindernd bei Ischias, ist Balsam für die Gelenke und senkt den Cholesterinspiegel. Es genügt,
2-3 mal jährlich eine Kur durchzuführen. So wird die Leber nicht überreizt. Die Leberfunktion kann anschließend mit Lapacho, Mariendistel oder Artischocken in Gang gehalten werden. Da die Leber nachts arbeitet, sollte man die letzte Dosis vor dem Zubettgehen nehmen.
Indikationen:
Gicht, Arthritis, Rheuma, Vergiftungserscheinungen, Ekzeme, Schuppenflechte,
Dermatosen, Stoffwechsel, Verstopfung, Ischias, Magen-Darm-Beschwerden, Cholesterin

Thymian
Für ein erleichterndes Abhusten
Indikationen:
Krampf- und Reizhusten, eitrige Bronchitis, Keuchhusten, Schnupfen, Asthma, Heiserkeit, Magendruck und -krämpfe, Koliken, Blähungen, Blutarmut.
Sammelgut: Blätter und Blüten
Allgemeines:
Wilden Thymian findet man bis hinauf in den Bergen. Untersuchungen ergaben folgende Wirkstoffe: Ätherisches Öl, wie Zymol, Thymol, Carvacol, Bitterstoffe, 10% Gerbstoffe, Saponin, Eisen, Kalzium, und andere Mineralien und Spurenelemente. Durch diese Inhaltsstoffe hat Thymian eine leicht Antibiotische Wirkung und bekämpft dadurch Bakterien und Viren. Er ist entzündungshemmend, krampfstillend, immunisierend, desinfizierend, schleimlösend und wirkt stimulierend auf die Verdauung. Man braucht sich beim Thymian nicht vor hoher Dosierung zu fürchten, denn oft führt gerade sie zum Ziel, den Husten zu stillen, auch bei Kindern. Asthmatiker schätzen die krampflösende Wirkung. Ideale Kombinationspflanzen, ist Eukalyptus oder Kamille.


Weidenröschen
Für den Mann ab 40!
Das kleinblütige Weidenröschen war früher als Unkraut Sitosterolglucoside und Gallussäuredevirate haben eine positive Wirkung auf die Prostata.
Von Zeit zu Zeit sollte jeder Mann vorbeugend eine Kur machen, da Weidenröschen den Harnfluss wieder in Gang bringt. Ist bereits eine Operation durchgeführt worden, so verschwindet das postoperative Brennen. Zur Zeit sind verschiedene Untersuchungen im Gange, die aufklären wollen, welche Wirkstoffe für die heilsame Wirkung verantwortlich sind.
Indikationen:
Prostatavergrößerung und Entzündung, Blasen und Nierenerkrankungen, Nierenunterfunktionen.

Weinrebe
rotes Weinlaub
Eine Kreislauf-Pflanze!
Im Herbst, wenn die Weingärten sich langsam verfärben, entsteht in den Blättern ein roter Wirkstoff, der sehr wertvolle Dienste bei Durchblutungsstörungen leistet. In erster Linie wird diese Weinrebe gegen Durchblutungsstörungen, müde Beine, Venenstauungen und Krampfadern eingesetzt.
Rotfinnen, eine Rötung im Bereich der Nase, Wangen Kinn und Stirn, kann es zum Abklingen bringen. Eine blaurote "Knollennase" (Durchblutungsstörung) wird so vermieden. In diesem Fall ist Alkohol tabu, wie auch heiße Suppen und Getränke. Verstopfung sollte vermieden werden. Rote Weinrebenblätter eignen sich sehr gut im Wechsel mit Rosskastanie, Hamamelis, oder zusammen mit dem stechenden Mäusedorn.
Indikationen:
Müde Beine, Krampfadern, Venenentzündungen, Durchblutungsstörung, Durchfall, schmerzhafte Regelblutungen, Cellulitis.

Weißdorn
Herz ist Trumpf!
Der bis zu 3 m hohe Strauch kann ein Alter von 500 Jahren erreichen. Zur Blütezeit sieht er wie überschneit aus, daher auch der Name Weißdorn. Er ist ein Vorbeugemittel, kann über Jahre hinweg gegen obige Krankheitssymptome eingenommen werden.
Er wirkt zwar langsam aber dauerhaft, daher nennt man Weißdorn auch den Baldrian fürs Herz, denn er beruhigt das Herz und erweitert die Gefäße. Angeblich soll Weißdorn die Wirkung von Digitales übertreffen. Er reguliert sowohl den hohen, als auch den tiefen Blutdruck und kann zur Vorbeugung benützt werden. Besonders ältere Personen sollten Weißdorn regelmäßig nehmen. Er erhöht den Herzstoffwechsel und kann als Nachbehandlung bei einem Herzinfarkt auch zu anderen Medikamenten gute Dienste leisten. Die Dosierung kann ohne Nebenwirkung erhöht werden.
Indikationen:
Herzbeschwerden, -schwäche und stiche, Arteriosklerose, Blutdruckregelung, Kreislaufschwäche, Angina pectoris, Fettherz, Atemnot, Schwindel, unregelmäßiger Puls.

Zimt
Zimt senkt Blutzucker und Blutfettspiegel bei Diabetikern!
Erschienene Studien beweisen, dass Zimt eine senkende Wirkung auf den Blutzucker und Blutfettspiegel ausübt.
Bereits ein Gramm Zimt senkte in der Studie den Blutzuckerspiegel deutlich, so Michael Pietsch von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Es empfiehlt sich daher für Diabetiker nicht nur in der Weihnachtszeit verstärkt Zimt zu verzehren. Den Studienergebnissen zufolge senkte ein in Zimt vorhandener sekundärer Pflanzenstoff den Blutzuckerspiegel. Dabei handelt es sich um eine Polyphenol-Verbindung (Methylhydroxy-Chalcone-Polymer), die scheinbar eine ähnliche Wirkung wie Insulin entfalten kann.
Da die Wissenschaftler den positiven Effekt von Zimt bereits bei geringen Mengen von einem Gramm beobachteten, kann die zusätzliche Aufnahme von Zimt für Diabetiker und Menschen, die dem Diabetes vorbeugen wollen nur empfohlen werden

Lapacho
Blutarmut, Immunschwäche
Lapacho enthält eine besondere Kombination und Konzentration von teilweise seltenen Mineralsalzen und Spurenelementen wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Zink, Chrom, Silizium, Mangan, Molybdän,
Kupfer, Kalium, Natrium, Kobalt, Bor, Gold, Silber, Strontium, Barium, Nickel usw., die gerade in der modernen Ernährung fehlen. Lapachol und Xiloidin sind Antibiotisch wirkende Stoffe, die Entzündungen hemmen. Zahlreiche andere Wirkstoffe helfen bei Rheuma, Arteriosklerose, Asthma, Bronchitis, Dickdarm und Blasen so wie bei Prostataentzündungen, Krampfadern, Hautproblemen und schlecht heilenden Wunden.
LAPACHO-RINDE regt die Bildung der roten Blutkörperchen an, da sie reich an Eisen und anderen Mineralstoffen ist. Zusammenfassend kann also gesagt werden: Lapacho stärkt das Immunsystem und kann daher allen empfohlen werden, weil die Leber und das Lymphsystem, ohne zu reizen und ohne Nebenwirkungen, angeregt werden.
Anwendungsgebiete:
wie Anämie, bei Immunschwäche so wie beim Lymphsystem, Leberunterfunktion, Krebsnachbehandlung, Diabetes, Mineralstoffwechsel, Viruserkrankung.

Mariendistel
Die Pflanze für die Leber!
Als eine der besten Leberschutzpflanzen hilft sie,
jegliche Leberschwäche und Störung zu lindern, ja sogar zu beheben.
Erfolge gibt es bei Leberzirrhose, Hepatitis (auch chronische), erhöhten Bilirubinwerten im Serum, Appetitmangel und Stauungen in der Krampfadern. und bei Hämorrhoidenbehandlung erzielt. Der Wirkstoffkomplex mit Silymarin in der Mariendistel ist leberstärkend, entgiftend, sowie Gallenfluss und zirkulationsfördernd. Er vermag sogar neue Leberzellen zu bilden, was wenige Heilpflanzen (u.a. Desmodium) vermögen, daher kann er auch bei Leberschäden, die durch Alkohol
oder Lösungsmittel verursacht wurden, helfen. Sinnvoll ist es, 2-3 mal im Jahr eine Leberschutzkur zu machen, allein zur Vorbeugung und zur Befreiung von Umweltgiften, die wir aus Nahrung und Luft zu uns nehmen.
Marien-Distelsamen können auch über längere Zeit eingenommen werden, ohne eine Überreizung der Leber befürchten zu müssen. Da Silymarin schwer wasserlöslich ist, liegt der Vorteil der Kapsel auf der Hand.
Sie enthält ohne Zusatzstoffe und Hilfsmittel die gesamten Wirkstoffe der Marien-Distelsamen.

Indikationen:

Gallen und Leberschwächen, bei Hepatitis, Fettleber, Seitenstechen, Milzleiden, Gallenblasenstauung, -entzündung, -koliken, Pfortadersystem, Leberzirrhose.

Spirulina
Nahrungsergänzung für ein aktives Leben
Indikationen:
gut bei Übergewicht, Abmagerungskur, im Wachstum, Überarbeitung, Nervosität, Anämie, Müdigkeit
Sammelgut: Ganze Pflanze der Süßwasseralge von Mittelamerika
Allgemeines:
Diese blaugrüne Süßwasseralge wächst in den sauberen tropischen und mineralstoffreichen Seen von Mittelamerika. Unter der tropischen Sonne bildet die Alge viel Chlorophyll. Bereits vor über 1000 Jahren haben die Azteken Spirulina als Nahrungsmittel geschätzt. Diese Alge ist reich an Proteinen (ca. 70%), Aminosäuren (ca. 20%), Mineralien und Spurenelementen, wie Eisen, Magnesium Kalzium und Zink, Vitaminen (B1, B2, B5, B12, C, E, PP, F, Provitamin A) und hat 10% pflanzliche, mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Sie kann als Nahrungsergänzung bei Abmagerungskuren eine wertvolle Hilfe sein. Die Inhaltsstoffe sind Nerven aufbauend. Als basisches Nahrungsmittel stabilisiert und unterstützt Spirulina eine gesunde Darmflora und kann eine Übersäuerung ausgleichen. Für Vegetarier eine hervorragende Nahrungsergänzung, dank dem hohen Proteingehalt.
Anwendung:
3x2-3 Kapseln tägl. mit viel Wasser

Taiga

Lebenselixier pur!
Dank wissenschaftlichen Untersuchungen der Wurzel stellte man fest, dass die Ginsengwirkstoffe in natürlicher Weise noch zahlreicher vorhanden waren, als im Ginseng selbst
Die Wirkstoffe
Adaptogene (Eleuteroside A,B, B1, C, D/E) eine Art Glykosid, sowie Oleanolglykoside (Eleuteroside I, K, L, M),
bauen Stress ab, mildern Depressionen (zusammen mit Engelwurz), steigern die körperliche und geistige Leistung, ohne den Schlaf zu stören. Die Adaptogene sind in der Lage, die Hormonausschüttung ökonomischer zu gestalten. Bei regelmäßiger Einnahme wird das Immunsystem gestärkt und die Energie ausgeglichen. Daher gilt sie als Lebenselixier, das den sexuellen Appetit anregen kann.
Indikationen:
Müdigkeit, Stress, Depressionen, Nervosität, Impotenz, Frigidität, allgemeines Stärkungsmittel.

Pu-Erh-Tea
Das natürliche "Antibiotika"
Indikationen:
Bei Übergewicht, Cholesterin, Verdauungsbeschwerden leichten Depressionen, Müdigkeit, Durchfall. Kopfschmerzen, grippale Infekte, Leberstoffwechsel, nach übermäßigem Alkoholgenuss.
Sammelgut: Blätter
Allgemeines:
Pu-Erh ist eine chinesische Camellia-Art, d.h. eine Grüntee-Art, Pu-Erh wird durch ein traditionelles und ganz eigenständiges Verfahren produziert, das nicht in das Schema der heutigen Teeherstellung passt. Die großen grünen Blätter werden zu „Kuchen“ gepresst und so lange fermentiert, bis sie eine rotbraune Farbe angenommen haben. Bis heute wird um die traditionelle Herstellung ein Geheimnis gemacht, das bei uns noch nicht ganz gelüftet wurde. Ähnlich wie beim Wein durchläuft die Fermentierung durch eine spezielle Lagerung eine „Nachfermentierung“, in der spezielle Bakterienstämme die Gelegenheit bekommen, den wertvollen Grüntee in Pu-Erh zu verwandeln.
Anwendung:
2-3 mal tägl. 1-2 Kapseln mit viel Wasser


Quellnachweis: Zusammengetragen aus der Apotheken Umschau /Extra

 

 

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