Texihexi |
Ein kleines Zwischenspiel von Zwergen Märchen!
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Ein Märchen:
Schlaraffia
Es war einmal ein Land das auf allen Kontinenten Schlaraffenland genannt wurde. Dort gab es Wohlstand und regelmäßige Arbeit, ein gut laufendes Schulsystem und einen Lebensstandard, den sich jeder leisten konnte. |
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E - Mail an Dich
Fast täglich erhalte ich E- Mails von dir. Einfühlsam und wirklich schön! Beschrieben hast du dich so gut, ich könnte dich vor mir sehen. Du wolltest mir ein Bild von dir schicken, ich warte und bin neugierig. Lang hast du dich zurückgehalten mit dem erotischen Teil deiner Mails. |
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Es lebten damals nur einheimische Bürger in diesem Land, und es stand in seiner Gastfreundschaft an hoher Stelle, und doch kam es vor, das dieses wunderschöne Land, irgendwann nach allen Regeln der Kunst, in seiner freundlichen Art, Hilfe suchende Menschen, ein Obdach und ein gut Bürgerliches Leben zu geben, ausgenutzt wurde.
Diese Leute, auch bekannt als Fremdlinge, verstanden es
gut, sich in ihr neues Heim einzunisten und lebten bald besser als die
Einheimischen, so das dass, eigentliche Volk bald keine Arbeit und kein
rechtes System mehr hatte. Deswegen, steht die Tür heute noch für, jeder Mann Offen, damit ein jeder in den Genuss der großzügigen Herzlichkeit komme! Doch nach einigen Jahren, wie die Fremdlinge gerafft hatten, was ihnen in ihrem eigenen Land gefehlt hatte, wurde ihre Raffgier, dieses kleine Land Schlaraffia auszubeuten immer größer, und so kehrten viele von ihnen, in ihre alte Heimat zurück und wurden als stolze Hausbesitzer oder Hotelier geadelt. Welch Glück, das Schlaraffia die Fremdlinge, so herrlich reich hat ausgeschmückt.
Was waren das noch für Zeiten, als die Germania, so nannte man die, in Schlaraffia lebenden Einheimischen, zusammen hielten und mit großer Hoffnung und viel Arbeit dafür sorgten, das dieses Lang prächtig gedeihen konnte und an Reichtum blühte!...Wo war der weiße Mann geblieben, der dafür sorgte, das die Germania in ihren eigenen Lande blieben? Heute wandern viele aus, sie wollen aus diesem fremd gewordenem Land heraus. Was einst ihre Heimat ward hat sich rasch als Ausland dargestellt, wohl fühlen, tja wann war denn das? Das Leben hier?.... Machte keinen Spaß!
Sie waren fleißig, wie die Bienen, in null Komma
nichts, Städte aufgebaut, Arbeit gab es im Überfluss. Heute hat man deswegen
nur Ärger und ist ständig voll Verdruss. Die Wirtschaft verdreht alles und
macht das Land kaputt, die Leute sind nicht mehr, wie einst sondern schauen
in die Röhre, und sind vollkommen verdutzt. Darf denn jeder, der oben an der
Macht steht, reicher werden und das Volk unterdrücken, es ausbeuten und den
Wirtschaftlichen Strom abschneiden? Das ist nun wirklich bekannt, im ganzem
Land, um an deren Macht zu gelangen, musst du Betrügen, Steuern hinterziehen
und das war noch nicht alles, Politik hat eben ihren eigenen Lebenslauf.
- ENDE -
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Ich muss gestehen, das du eine ziemlich grandiose Fantasie besitzt. Was du dir vorstellen kannst, wenn wir uns treffen und endlich in die Augen sehen.
Mit Sicherheit hast du ein Treffen genauso herbei gesehnt wie ich. Das es nun schon Monate so ging war etwas unverständlich für mich, deshalb habe ich dir auch gestern geschrieben das meine Geduld so langsam am Ende sei. Wir es vielleicht doch besser lassen sollten eine Verabredung auszumachen, die dann meisten von dir abgesagt würde.
Ausgerechnet in einem Lokal ganz in meiner Nähe. Obwohl ich dir nie schrieb wo ich wohne, ist es ein glücklicher Zufall das unser Treffpunk in der Nähe meiner Wohnung statt finden soll.
Bin ganz schön
gespannt was mich erwartet.
Du könntest dir eine menge vorstellen, was du mit
mir anfangen würdest! Klingen heute anders als gestern. Sie machen auch ängstlich!
Wie soll ich das verstehen, gestern noch empfand
ich es als einen netten Spruch und heute sehe ich es eher als Bedrohung.
Es ist kurz vor zwanzig Uhr und ich
hatte eine ganze Weile vor dem Spiegel verbracht. Es ist ja nur ein Date und habe mich so zurecht gemacht wie ich es immer tue. Etwas Wimperntusche und meine roten kurzen Haare wild und strähnig ins Gesicht gezogen, noch etwas Naturfarbenen Lippenstift und das war es auch schon. In meinen Lederklamotten habe ich mich hineingezwängt, doch diesmal keinen Mini angezogen, sondern die enge Lederhose. Sie hat an den Seiten Schlitze, dazu das rostfarbene mit Löcher durchsetzte Top und das war es auch schon. Ich finde mein Outfit toll, bisschen wild, aber passend zu meinen Haaren, vor allem zu meinem Typ passend. Ich bin nun einmal kein braves schüchternes Mädchen, aber auch kein Punk. Langsam kribbelte es im Bauch vor Nervosität, ich schaue auf die Uhr, es wird Zeit! Zu spät will ich nicht sein, vielleicht verpasse ich ihn sonst.
Im Lokal angekommen, pest plötzlich ein Volltrottel um die Ecke und tritt mir auf meine nagelneuen High Hills. „Autsch!“ Rief ich, „haben sie denn keine Augen im Kopf!“ „Verzeihung!“ Erwiderte er und hielt mich am Arm fest. „ Das war keine böse Absicht und natürlich habe ich auch Augen im Kopf. Tja und diese sind sehr entzückt, was sie da sehen!“ „Ach was!“ Seufze ich und stützte mich am Tresen ab.
Dieser Fremde gut aussehende junge Mann kam mir nach und fragte, ob er mir helfen könne. „Ja!“ Sagte ich, „lecken sie mir die High Hills sauber!“ Worüber ich selbst Lachen musste. Daraufhin erwiderte er: „Sie haben ein bezauberndes Lachen, kann man davon mehr bekommen? Außerdem sind eine ziemlich schlagfertige junge Frau!“ Kniete sich auf den Boden um meine Schuhe sauber zu wischen. Er tat es einfach, so schnell konnte ich gar nicht reagieren.
Er wischte tatsächlich
ohne zu zögern meine Schuhe mit seinen Hemdärmel sauber. Die Situation war einfach zu komisch. Ich hatte mein Date total vergessen und ging durch das Lokal. Wollte nach Stefan Ausschau halten, vielleicht hatte er bereits auf mich gewartet und mich nicht gesehen. Ich konnte ihn nirgends finden! Plötzlich stand wieder dieser junge Mann vor mir und fragte freundlich:
„Darf ich sie zu einem Glas Wein
einladen, sozusagen als Entschädigung?“ „Schade!“ Sagte er und fragte noch einmal. „Sind sie vielleicht mit mir verabredet?“
Rasch unterbrach ich ihn und sagte: „Ja mit mir verabredet, und ich bin die Claudia.
Das war ja ein toller Anfang!“
Mit diesem Vorschlag war ich einverstanden und ging zur Tür. Wie soll ich sagen, es passierte wieder. Stefan kam um die Ecke und trat mir auf den selben Fuß wie vorher auch. „Autsch!“ Rief ich, dann bückte wir uns zu meinen schmerzenden Fuß herunter und schlugen mit den Köpfen zusammen. „Na toll!“ Sagte ich, „soll das nun tatsächlich den ganzen Abend so weiter gehen?“
„Ach!“ Lachte Stefan, „soll
das heißen das wir den Abend nun doch miteinander verbringen?“ Schmunzelte ich und dabei trafen sich unsere Blicke. Das war ein Augenblick, als würden wir aneinander kleben und nicht mehr los kommen, fast schon magisch!
Er lachte und
rief nach den Ober. Selten konnte sich ein Mann so klar beschreiben wie es Stefan tat. Seinen durchtrainierten Körper konnte man sogar durch das naturfarbene Hemd erahnen. Auch seine freche mit Fingern gezupfte kurze Frisur passte super zu seinem Gesicht. Braun, aber nicht zu dunkel war seine Haut und der kurz geschorene gut gepflegte Bart stand ihm super.
Ich nehme an, das er das sehr wohl wusste und trotzdem fragte er
mich, „macht es dir etwas aus das ich einen kleinen Bart trage?“
„Na und?“ Fragte er, „kratzt er nun oder nicht!“
Überlegte ich kurz und nahm einen Schluck von den lieblichen Rotwein. Konnten aber nicht lange bleiben, deshalb verabredeten wir uns für das kommende Wochenende. Er hatte einen weiten Heimweg und musste früh raus. Tja, und das selbe galt auch für mich. Dennoch wussten wir beide, das nächste Treffen würde nicht so ruhig verlaufen! Bei uns hatte es ganz schön geknistert und dabei würde es mit Sicherheit nicht bleiben.
- ENDE -
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