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Texihexi

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Ein kleiner Auszug, meiner Gedichte!

 

Liebe ist

Liebe ist Hingabe, sie ist Vergebung,
Ist immer während und verzeiht auch wenn es weh tut.
Sie gibt nicht auf, kann verstehen ohne Worte.
Liebe ist wahr und ständig da!
Man muss sie nur sehen, vor allem aber spüren.

Erotik

Am Fenster

 

Ich stehe am Fenster und denke noch,

kommt niemand vorbei, anscheinend doch!

Mit großen Schritten und gerader Haltung,

sah ich dich, doch du sahst mich nicht!

Sie gibt so viel und niemals auf.
Liebe hat die Eigenschaft Freude zu geben,
Sie kennt keinen Hass, obwohl er ihr so nah,
Doch für die Liebe, ist Hass niemals da!
Sie kennt schöne Worte und tiefste Gefühle.


Sie kann auch schmerzhaft sein,
Wenn du liebst und das allein!
Liebe fängt dich auf, wenn du am Fallen bist,
Sie kennt kein Unrecht und keine List.
Liebe hat jeder in sich, auch wenn er das nicht weiß,


Irgendwann wird auch die Liebe für ihn heiß
Liebe zu geben ist das höchste Gut,
Wenn man richtig liebt, tut sie uns allen so gut!
Liebe kann man nicht kaufen, wenn sie Wirklichkeit wird,
Sie hat viel zu geben, das ist ihr Spirit.


Liebe ist die höchste Macht, schenkt euch Liebe
Nicht nur am Tage, auch in der Nacht
Sie blüht ganz jung auf und kann sehr alt werden,
Liebe ist naiv, kann aber gelernt werden.
Umgehen mit Ihr, braucht Sanftheit und Demut,
Sie kann auch Stärke geben und zeigt sogar Mut.


Sie kann nicht zerfallen und kennt keine Grenzen, nicht!
Sie ist die größte Freiheit und hat sehr viel Licht.
Wer Liebe nicht kennt , weiß nicht zu leben,
Er steht neben sich und kann nichts mehr sehen.
Das kleine Wörtchen Liebe, stellt sich auf, so groß.


Sie weiß eben das Mittel, das gegeben werden muss.
Sie kennt die ganze Welt und haltet sich bereit,
Für alle Menschen, die wollen, ihre Offenheit.
Wenn es sie nicht gäbe, was hätten wir dann hier,
Nur Tote Gefühle und Habgier regiert wie ein Stier.
 

Der Weg

Der Weg ist weit und führt ins Nichts!
Kann ihn erkennen, doch sehe ihn nicht.
Nebel liegt über dieses Stück,
Hoffe nur, ich komme zurück!


Dunkel und trist sieht er aus,
Kann nicht mal erkennen, unser Haus!
Neben den Weg, das Moor ist tief,
Verlor ein Mensch sein Tritt und schlief.


Nie mehr wird er wieder kommen,
War wohl vom Nebel benommen.
Sah den Weg nicht, fiel ins Moor,
Da liegt er noch heute, was für ein Thor.

 

Mit anderen Augen
Sehe die Welt mit anderen Augen,
Was ich da sehe ist kaum zu glauben.
Mord und Todschlag, kein Benehmen,
Streitsucht, Machtgehabe, hält immer die Waage.


Brauche nicht in die Zukunft sehen!
Einen Gewalttropfen hinzugeben,
Wird Menschen entsetzen,
Oder vielleicht noch mehr anschüren?


Taub müsste man sein um zu verstehen,
Blind, um zu ertragen was nicht ist zu sehen.
Stumm dem Streit aus dem Weg zu gehen,
Vielleicht würden Menschen sich so besser verstehen!


Wo ist Vertrauen und Liebe geblieben.
Wo das Gespräch um Nähe zu spüren!
Sind wir erhärtet um nicht zu verstehen,
Soll Menschlichkeit wirklich so weiter gehen?


Je enger die Menschheit zusammen rückt,
Macht sie sich selbst und andere verrückt.
Freundschaftlich lebt sich`s nicht nebenan,
Immer fängt einer zu meckern an!


Aufeinander zugehen, helfen und sehen,
Nicht an den anderen vorüber gehen.
Reden und lachen das sollte sein,
Keiner sollte allein in seiner Wohnung sein.

 

Wettermax will Streit!

Der Wettermax hat wohl einen Tick, es regnet,
Dass aber gleich richtig!
Hatte er nicht versprochen, es sollte ein schöner September werden?
Oder gab es beim Wettergott ein paar kleine Beschwerden?

 

Er hat wohl einen Windzug bekommen,
Lässt uns auf der Erde, ein wenig benommen.
Oder vielleicht ist er traurig sogar!
Das läge den Umständen, sicher auch nah!

 

Zeigt er uns, sein wirkliches Gesicht?
Oder nur Schein, und bald kommt sein Wetterbericht!
Hoffe er fällt diesesmal besser aus,
Ich wäre sonst traurig und käme nicht aus dem Haus!

 

Möglicherweise zeigt er seinen Unmut,
Was uns natürlich nicht, immer gut tut.
Würde er ein Herz für uns haben,
Wäre die Sonne da und wir würden braten.

 

Er könnte aber auch Mitleid zeigen,
Weil einige Leute unter Sonnenschein leiden.
Vernünftigerweise zähle ich ihn das nicht an,
Ich weiß ja nicht, ist er Frau oder Mann!

 

Wie dem auch sei, möchte in Bescheiden mich wiegen,
Sicher kann der Wettergott, das Wetter besser hinbiegen.
So warte ich auf bessere Tage,
Hoffe doch, dass ich die auch noch habe.

 

Früher oder später zeigt er sein Lächeln wieder,
Dann wird die Sonne und die Hitze steigt nieder.
Nicht zu viel und nicht zu wenig, darum bitte ich dich,
Darum habe ich geschrieben, für dich, dieses Gedicht!

 

Der Nebel!
Etwas bedrohliches liegt in der Luft,
Ebenso ein eigenartiger feuchter Duft.
Seltsam trüb, unsicher im Wesen,
Traut man keinen Schritt zu tun!

Tastend, weil dein Blick scheint trüb,
Ist der Nebel wie ein Dieb!
Er dich unsicher und ängstigen will,
Gehe weiter, langsam und still!

Nehme deine Sinne war,
Führen dich wirksam und ganz klar.
Durch das trübe feuchte Dickicht,
Traue dich, sei nicht empfindlich!

Hörst du deinen eigenen Schritt?
Hörst du, der Umgebung Klang?
Hörst du auch deine eigene Angst,
Die dir der Weg bereiten kann!

 

Mein Freund, der Tag!
Er ist mein Freund,
Auch wenn es mich reut,
Aufzustehen!
Er bleibt mein Freund!
In sonnigen und auch kühlen Tagen,
Wird er meine Aufmerksamkeit haben

Der beste Freund schenkt täglich viel,
Die Farben, die Sonne,
Den Mond und die Sterne.
Jeder von uns hat den Himmel so gerne.
Er schenkt das Licht, die Luft und das Leben.
Was könnte er uns besseres geben?

Der Tag ist mein Freund,
Weil er mich wärmt.
Wie er von der Nacht und Dunkelheit schwärmt.
Weil er von schönen Dingen erzählt.
Er zeigt das strahlende Kleid der Natur
Und setzt mit sein Lächeln, eine Tagestour!

Er zeigt mir, das Land und den Regenbogen,
Zeigt mir die Farben, die in ihm wohnen.
Zeigt aber auch mal, einen Schauer,
Natürlich trägt auch der Tag einmal Trauer.
Zeigt seine Lüfte die in ihm liegen,
Möchte dann gerne weit weg, mit ihm fliegen.

Sein Wechsel an Jahren hinterlässt seine Spur,
Das zeigt uns ganz deutlich die Sonnenuhr.
Er ist nicht nur Freund sondern Bräutigam,
Manchmal sehr stürmisch, dann zart wie ein Lamm.
Umhüllt uns mit Glanz und auch Glorienschein,
Er möchte nicht, das wir in der Welt, allein!


Er zeigt so vieles was uns gefällt,
Er ist und bleibt mein strahlender Held!
Umhüllt uns mit Glanz und auch Glorienschein,
Er möchte nicht, das wir in der Welt allein.
Er zeigt vieles was uns gefällt,
Er ist und bleibt, mein strahlender Held!

Der Tag in Zeiten aufgeteilt,
Ist ein Schmeichler, hat auch Gewalt
Misslaunisch kann er Stürme zeigen,
Kann uns die gute Laune vertreiben.
Kann aber auch ganz lieblich sein,
Indem er uns zeigt seinen silbernen Schein.

Er bettet das Land in weißer Pracht,
Zeigt uns wie schön wird diese Nacht.
Klagt uns nicht an, wenn wir`s übertreiben
Lässt Gnade vor Recht für uns erscheinen.
Er schmeichelt mit seinen Sonnenstrahlen,
Lässt uns im Wasser vom Winde fort tragen.

Drum freue ich mich auf jeden Tag,
Denn er ist ein Freund den jeder gern mag.
Gelehrt hat er uns viele Dinge,
Die wir gern behalten, in diesem Sinne.
Er nimmt das Leben und schenkt es uns,
Er ist ein Meister in seiner Kunst.

Er ist ein Freund in der Dunkelheit,
Sich zu zeigen ist er bereit.
Er ist mir Trost an grauen Tagen,
Ihn kann man nicht einfach so verjagen.
Er stellt sich täglich auf uns ein,
Für ihn sind wir sein Sonnenschein.

 

Tageskraft

Welche Sorgen man auch hat,

sie rauben nicht nur Nerven, vielmehr unserer Tageskraft.

Man hat keinen Knopf um auszuschalten,

das Gehirn wird weiter walten!

 

Wie wir stehen, uns auch drehen,

Sorgen werden mit uns gehen.

Kein verstecken, keine Flucht,

wenn sie kommen, dann mit Wucht!

 

Keiner da mit dem man spricht,

Angst davor das alles bricht,

nicht nur Freundschaft auch Familie,

sehen nicht, wie man zerbricht!

 

Wenn’ s zu spät ist,  gibt’s Geschrei,

ist alles da, geht nicht vorbei!

Auch wenn der Kopf bald platzen will,

die Sorgen die man hat, bleiben, sie schweigen nicht still!

 

Davor nun bewahre uns,

lass uns leben in deiner Gunst.

Verlasse nicht der Welten Schrei,

sie wird so bleiben, geht nicht vorbei!

 

Mit starker Hoffnung und Vorsatz dann,

fangen wir zu beten an!

Lass uns nicht zu Grunde gehen,

vielmehr lass uns standhaft gehen!

 

Behüte uns an allen Tagen,

bewahre uns vor schlimmeren Schaden!

Lass der Welten Frust nun Ruh’n

Und uns wieder Gutes tun!

 

Wir leben nun in dieser Welt,

die vor Kummer fast zerfällt.

Trage Deinen guten Willen,

lass das Glück für uns bestimmen.

 

Jeder hat auf seiner Weise,

ein Herz das schickt er nun auf Reise,

zu den Mittelpunkt der Qual,

weil wir haben keine Wahl.

 

Darum halten wir uns fest,

um der Menschheit letzter Rest,

der zu Gutem ist bereit,

nicht nur jetzt, in aller Zeit!

 

Mahnungen
Wieso nicht mal meckern und etwas tun,
Traut euch aus euren Loch heraus,
Wir sind die Macht und die muss raus.
Im Namen des Volkes wird belogen und betrogen.


Bedacht wurde das Volk bei Stange gehalten,
Sie sind es, die glauben alles zu verwalten.
Ohne den Arbeiter geht das nicht!
Ihm zu verdanken habt ihr viel,
Heim, Wirtschaft und Berge von Geld.


Ihr glaubt doch nicht,
Das diese Ungerechtigkeit,
Sich noch lange hält.
Einen geistigen Krüppel wolltet ihr haben,
Doch diese Narben wertet Ihr tragen.


Haltet das Herz am rechten Fleck,
Damit die Masse von Armen,
Euch behandelt nicht schlecht!
Schließlich ist es aller Bürger Recht!


Ihr seid wie sie, nackt geboren,
Im Grabe spätesten, habt ihr verloren.
Eine Zeit nach dem Leben soll es geben,
Was glaubt ihr wohl, wer diesen Weg gehen darf?


Ihr hattet die Möglichkeit auf Erden zu leben,
Eure Aufgabe war es, von eurem Glücke zu gebe!
Habt ihr das getan?
Man konnte das nicht sehen!


Wenn die Zeit in Tränen bricht,
Verberge besser Dein Gesicht.
Sie werden alle finden
Euch nicht aus Liebe binden!

 

Verpennt
Meine Haut brennt, ich bin eingeschlafen
Und habe das Aufstehen verpennt.
Bin eingeschlafen auf der Bank,
wo ich bekam, diesen Sonnenbrand.


Sehe aus wie eine Krabbe,
zum trinken, nicht einmal eine Flasche.
Mir brennt’s im Hals, wie tausend Ameisen,
Diese, würden gern aus dieser Hitze reisen.


Mir pellt sich die Haut, wie eine Kartoffel beim Kochen,
könnte platzen und höre mein Herz wild pochen.
Leute tuscheln und schauen nach mir,
komme mir vor, wie ein wilder Stier.


Es fehlt nur, das meiner Nase staubt,
das wilde schnaufen ist doch erlaubt?
Sie lachen und grölen und sehen mir zu,
sehen meine Verzweiflung, lassen mich nicht in Ruh!


Würde mich am liebsten hinter der Bank verstecken,
doch diese hat selbst schon, solch rote Flecken.
Jetzt kann ich verstehen, wieso die Leute gaffen,
die halten mich wirklich für einen tanzenden Affen.


Wartet nur ab, wenn euch das passiert,
komme mit den Messer, dann wird die Haut rasiert.
Lache und tanze genauso wir Ihr,
dabei jodel ich und halt in der Hand, eine Flasche Bier.


Dann wird euch das Lachen sicher vergehen,
ihr könnt gerne herumstehen oder wieder gehen.
Der letzte hält in der Hand dann ein Pfand, das bin ich!
Und ihr könnt jaulen und habt den Sonnenbrand!


Die Farbe steht mir, sie wird langsam braun,
ich schau in den Spiegel und könnt mich weghauen.
Der Spiegel zeigt ganz deutlich das Bild,
Kunterbunt und wirklich wild.


Ich hoffe die Flecken gehen wieder weg,
sonst bleibt mir nur ein, ich such mir ein Versteck.
Wie lange ich mich verstecken muss,
werde ich nie erfahren, denn jetzt ist leider Schluss.

 

Hüte die Zunge!
Was treibt Mensch anderen wehzutun,
Kann es sein, das sie nichts anderes haben zu tun?
Sie sollten daran denken, andere zu behandeln, wie sie behandelt werden möchten,
Das hebt die Lebensgeister und lernt, andere zu schätzen.
Tu niemanden weh, wenn dir nicht wehgetan werden soll.

Das ist eine Lebensweisheit und streut keinen Groll.
Wir gehören zu einer Spezies.
Zu den Intelligenten und dass, ist doch toll.
Wäre es anders, wie würden wir uns verhalten.
Wir würden das Böse in uns tragen und Schmerz bereiten.

Es ist nicht leicht, ein guter Mensch zu sein,
Man kann es versuchen, doch macht es uns nicht rein.
Wir leben nur das eine Mal, das sollten wir vor Augen halten,
Sicher ist es schwer, doch freudig, wenn wir es halten.
Geachtet werden, ist, was wir möchten,
Tu etwas dafür und lass dass, andere zu ächten.

Ein jeder ist ein Teil von dir,
Schließlich stammen wir allen aus ihr.
Es ist die Eva, die den Anfang brachte,
Sie ist Mutter aller Nationen,
Der deinen, der meinen, von allen ein Teil,
Das ist auch gut so, so sollte es sein.

Halte dein Wort inne und überlege, ob es passt,
Schließe keinen Pakt und mach daraus keinen Akt.
Hüte deine Zunge und halte sie im Zaum,
Für überhitze Worte gibt es hier kein Raum.
Worte können verletzen, mehr als ein Herz schmerzen kann,
Sei bitte so gut und denke immer daran.

 

- Ende - ©by Djadja G. Mc. Thalp

 

Lange sah ich dir noch nach!

Riss das Fenster weiter auf,

dabei hätte ich fast das Gleichgewicht verloren,

haben mich vielleicht, meine Augen betrogen?

 

Ich verlor dich aus den Augen und dachte bei mir,

kämst du doch zurück, direkt zu mir!

Ich wartete lange und bemerkte nicht,

das der Tag sich neigte,

auf der Straße brannte Licht.

 

Ein Schatten kam die Straße entlang,

ich konnte nichts sehen,

blieb weiter am Fenster stehen.

Die Haltung des Schatten schien mir bekannt,

mein Herz fing heftig zu pochen an.

 

Natürlich erkannte ich im Laternenstrahl, dich!

Du warst zurückgekommen, hast gewartet auf mich?

Mein Kopf war schwer,

wollt aus dem Fenster springen,

für einen Augenblick hörte ich dich leise singen.

 

In mir brannte Sehnsucht und Gier nach dir,

du liefst unter meinem Fenster,

hast geschaut nach mir!

Ich fühlte wie in mir die Röte hochstieg,

du bemerktest es und ich sah, wie du stehen bliebst.

 

Hast du wirklich geglaubt das ich dich nicht sah?

Fragtest du, und ich wünschte dich ganz nah!

Du machtest eine Bewegung die ich als,

,,öffne die Türe verstand, richtig gedeutet,

du kamst die Treppe hochgerannt.

 

Mir verschlug es den Atem, alles drehte sich,

zum aller ersten mal sah ich dein braungebranntes Gesicht!

Du sagtest kein Wort und nahmst mich in den Arm,

ich fühlte kein Boden unter den Füssen,

nur meinen Körper, der ziemlich warm..

 

 ,,Hilfe!" Dachte ich, ich werde Ohnmächtig!

Es war nur ein Gefühl, doch es wurde heftig.

Noch immer warst du stumm,

dein Blick durchbohrte mich.

Ich hatte nur ein Gedanken,

ich wollte unbedingt, ,,dich!"

 

Mit einem Schwung flogen wir aufs Sofa,

du hieltest mich fest und ich sah nur noch rosa!

Wieso diese Farbe,

ich weiß es nicht mehr,

ich wusste nur eins, ich wollte mehr!

 

Das kannst du gerne haben, hauchte er mir ins Ohr!

,,Autsch," dachte ich,

wo hatte er das nur her!

Konnte er auch schon meine Gedanken lesen?

Was war das für ein Mann,

dieses unbekannte Wesen!

 

Tiefer Blick!

Schau mir nicht zu tief in die Augen,

ich schau zu dir auf und kann es nicht glauben.

Dein Blick ist schneidend und schrecklich tief,

es musst jetzt sein, das ich von dir lief.

 

Nach einigen Metern schaute ich nach dir,

du warst gegangen und nicht mehr hier.

Wirr und suchend war mein Blick

ich machte mir Sorgen wegen deinen Blick.

 

Was wollte er mir sagen, wenn überhaupt,

wieso sagtest du nichts und hast nur geschaut?

Wolltest du wirklich so tief in mich dringen,

vielleicht sogar mein Herz entzünden?

 

Ich halte Ausschau, tatsächlich nach dir,

in meinem Innern, Verlangen und der Drang nach dir!

Mein Herz rast über sich selbst hinaus,

wie kann ich dich finden, ist es vorm ersten mal schon aus?

 

Ich kann mich selbst kaum noch erfühlen,

kann mich nicht spüren und auch nicht berühren.

Mein Kopf ist schwer und hastig mein Schritt.

Komme mit meinen Laufen kaum noch mit!

 

Wie konnte ich so dumm nur sein,

ließ dich dort stehen und einfach allein.

Ich spüre die Wut in meinem Bauch,

doch dann erblicke ich dich hinterm Strauch.

 

Langsam, ganz langsam kam ich dann näher,

du sahst mich nicht und blicktest nicht auf.

Das war meine Chance, die ich genutzt,

als du mich erblickst, hast du nur gestutzt!

 

Wie sollte ich es dir nur klar machen,

plötzlich dein Blick, du warst am lachen!

Lach mich nur aus, dachte ich,

doch was ich gedacht, so war es nicht!

 

Ich spürte deinem Atem, ganz na am Gesicht,

kein Wort kam von dir, plötzlich berührtest du mich.

Deine Hand streichelte mir übers Haar,

nun kamen die Silben, ,,ich wäre dir gern nah!

 

Das waren die Worte, die ich nicht mehr hörte,

es gab nichts was mich an dich hier störte.

Mich fühlte ich nicht, nur deine Nähe,

und der Gedanke, das ich nicht, noch einmal gehe.

 

Verloren schien ich in deiner Umarmung,

du sagtest kein Wort und bliebst nur stumm.

Ich ließ es geschehen, war das so dumm?

Nein, das war es nicht, ich spürte deutlich, immer nur dich!

 

Zum Schmunzeln

 

Beim Arzt!
Sitzt beim Arzt,
Er fragt was ist los!
Erwidere drauf,
Mir geht’s in die Hos!


Hab wohl zu scharf beim Essen gewürzt,
Dann ist mir der Pudding auch umgestürzt.
Habe das Zittern in der Hand,
Oh Doktor, bin ich wirklich so krank?


Übel ist mir im Magen hier,
Vertrag nicht mal eine Pulle Bier!
Schlafen kann ich auch nicht gut,
Herr Doktor, machen sie mir bitte Mut!


Mir tränen die Augen,
Die Lippen werden blau!
Fühle mich unwohl,
Werden sie daraus schlau


Die Zunge ist belegt,
Mein Kopf schmerzt so,
Kann kaum mehr lachen,
Bin überhaupt nicht froh!


Lieber Doktor nun sagen sie doch,
Was bedeuten die Symptome?
Steht es schlecht um mich,
Wie lange habe ich noch?


Der Arzt hört zu und schmunzelt leicht,
Dann ist er für eine Diagnose bereit!
Mein lieber Mann, erwidert er,
Wieso kommen sie eigentlich zu mir?


Sie sind nicht krank,
Nur sehr besoffen!
Das Glas war zu tief
Und das seit Wochen.


Ihre Augen verraten tatsächlich viel,
Daher lautet die Diagnose, mit viel Gefühl!
Gehen sie Heim und schlafen sich aus,
Morgen sieht alles wieder besser aus!


Bedanke mich und torkle Heim,
Stelle mir auf der Treppe ein Bein!
Purzle alle Treppen hinunter,
Daraufhin werde ich sogleich richtig munter!


Bemerke erst jetzt mein Ungeschick,
So komme ich wieder zum Doktor zurück!
Er schaut mich über seinen Brillenrand an,
Und fragt tatsächlich, was fange ich mit ihnen an?


Mir wird es aber auch zu bunt
Und halte besser jetzt den Mund!
Der Arzt stellt ein Beinbruch fest
Und gibt mir für die Arbeit, ein Artest.


Gipst mir das Bein rasch noch ein
Und fragte noch, schaffen sie’s allein?
Aber sicher meinte ich, das ist kein Problem,
Werde jetzt aber wirklich gehen!

 

Der Mörtel!

Sie kamen zu dritt und waren gut drauf,

sie sagten, es wäre die Arbeit, ich glaubte das auch!

In ihrer weißen Uniform waren sie ganz schick,

der Lange gab den kleineren einen heftigen Tritt.

 

Nun mach schon, du musst den Mörtel rühren,

du bist doch kein Frauenzimmer,

darfst es gern berühren.

doch sage ich dir, pass bitteschön auf,

rühre nicht zu heftig,

sonst geht ihm die Luft noch aus.

 

Der Junge war schmal und kam ins Schwitzen!

Der Alte von den drein,

ging zum Holz und war am ritzen.

Was soll das werden, fragte der Lange ihn,

das solltest du wissen,

oder willst du es später wegziehen?

 

Der lange kletterte auf dem Gerüst entlang,

wahrscheinlich macht das klettern,

tatsächlich schlank und rank!

Er war flink und brüllte dem Jungen zu,

,,rühre nicht weiter, lass den Brei in Ruh!"

 

Da oben kannst du wirklich lange brüllen,

dachte der Junge, nahm den Eimer um den Brei umzufüllen.

Was soll das werden, der ist doch viel zu klein,

kannst du nicht hören, lass den Brei endlich sein.

 

Der Junge bekam nun richtig die Wut,

fühlte in sich, richtig dicken Mut.

Dem werde ich zeigen, pass bloß auf,

ich klettere viel schneller das Gerüst herauf!

 

So schnell er auch dachte war er schon oben,

der Lange erschrak und war am toben.

Kannst du nicht einmal das tun was ich sage,

es war ein Befehl und echt keine Frage!

 

Dem Jungen war es endgültig zu viel,

und warf ihm den Eimer zu, das der anderen vom Gerüst viel.

Da schau einer an, rief der Junge recht laut,

ich hätte dem Mörtel gar nicht zugetraut!

 

Er wollte alles werfen und warf sich selbst hinunter,

doch er fiel wirklich gut, direkt zum Mörtel runter.

Da lag er nun, sah aus wie ein Stein,

dem Langen viel dazu ,wirklich nichts mehr ein!

 

Verloren!
Grau und dunkel liegt dieses Tal,
zwischen Bergen und Auen,
weit entfern, aber sehr schmal.
Wirklichkeit sieht nun mal aus,
das es sehr eng wird,
er wollt dort raus.
 

Über seinen Kopf den Himmel als Streifen,
konnte er sehen, doch nicht begreifen.
Schallend der Schritt, schwer und behebe
er war nicht gut drauf, richtig träge!
Es nahm kein Ende, dieses Tal,
es wurde noch enger, viel zu schmal!

Zurück ging es auch nicht,
das musst er begreifen.
Die Beine steif und Schuhe schleifen!
Stolpernd der Schritt, er konnte nicht mehr,
wo war nur der Ausgang,
wie kam er hier her?

Über ihn brach nun ein, die Nacht,
er stolperte und stürzte, hat nicht aufgepasst.
Er konnte kaum noch etwas erkennen,
konnte das Tal nicht beim Namen nennen.
Die Hose zerrissen und der Magen leer,
er dachte, wo bekomm ich nun, eine Flasche her!


Aufrecht konnte er auch nicht gehen,
kein Weg zu erkennen, also blieb er stehen.
Gedanken die dunkel im Kopf sich verbissen,
langsam kam der kräftige Kerl doch zum schwitzen.
Er konnte deutlich sein Herzschlag hören,
kein anderes Geräusch, was konnte stören.


Er war sich nicht sicher ob Tal oder Tunnel,
seine Kleidung hing herab wie ein Fummel.
Sein Körper steif und fing zu frieren an,
das kann's nicht sein, dachte der alte Mann.
Wenn ich diesen Brocken nur noch weg hebe,
weiß ich, das ich am Ende noch lebe!


Er hatte sich verlaufen, das war ihn klar,
ist einfach passiert, nun stand er da!
Er konnte einen Gestank ausmachen,
ein Geruch der ihn sehr unangenehm war.
Er fühlte wie es ihn den Hals zuschnürte,
wusste nicht wieso, und wo es noch hinführte.


Tastend und vorsichtig war sein Schritt,
die Brühe unter seinen Füßen war echt kein Hit.
Er traute sich nun doch, zu Boden zu gehen,
oh Schreck, was musste er da nun sehen.
Langsam kamen die Gedanken wieder
er saß auf der Müllkippe und sang versaute Lieder.


Das kann nur passieren wenn man viel getrunken,
anfängt zu wetten in den Säufer Spielunken.
Er hatte verloren und konnte nicht gehen,
da ließen die Kumpels ihn, auf der Müllhalde stehen.
Das war ein Erlebnis, was er nie gedacht,
am Schluss hatte er dennoch über sich selber gelacht!

 

Ein Bürger!
Ein Bürger zog aus seinem Land
Er fühlte sich hier unbekannt.
Wollt weit entfernt, ganz neu anfangen,
Er tat es auch, mit sehr viel bangen.


Er schipperte als Passagier,
Auf einem Frachter, voll mit Bier!
Das fand der Bürger wunderbar,
Nie war er dem Bier je so nah!


Nur schwer an das beliebte Nass,
Heranzukommen, das war kein Spaß.
Die Fässer voll bis oben hin,
Der Bürger setzte sich dort hin.


Er wartete bis in die Nacht,
Hatte Ohren und Augen auf gemacht,
Ob nicht vielleicht noch jemand käme,
Ihm die Illusion vom Bier noch nähme.


Es war sehr ruhig auf dem Schiff,
Der Bürger schlich und bemerkte nicht,
Das er bereits im Tank tief saß,
Und vom beliebten Bier ganz nass.


Sein Bauch vom Bier schon dick und rund,
Saß dort mit geöffnet weitem Mund,
Und ließ den goldenen Tropfen laufen,
Das Bier wollte man ja eh verkaufen.


Er war so blau das er vergaß,
Auszusteigen aus dem Fass!
Er wusste nicht mehr wo er war
Hauptsache ist, das Bier war da!


Als dann die Fässer ausgeliefert,
Steckte der Bürger immer tiefer.
In dem Fass mit Bier fast voll.
Der Bürger fand es eher toll.


Am Land, als er dann aufgewacht,
Hat ihm das gar kein Spaß gemacht,
Zu fremd das Land, war nicht gern hier,
Schlich sich zum Kutter, trank weiter Bier!

 

Poetischer Philosoph

 

Tiere haben zugehört! 

Stehe im Wald und höre den Specht,
Der es im Gebälk ziemlich krachen lässt.
Höre Tannen sich im Winde wiegen,
Möchten sich fast zu mir herunter biegen!
Duften das es die Sinne betört,
Nur die Tiere haben mir zugehört!

 

Ich sprach mit den Bäumen,
Die sich zu mir herunter beugten.
Sprach mit den Vögel bei Ihrem Geschäft.
Nur der Krachmacher im Wald, war
Der hämmernde bunte Specht!
Ein Einzelgänger, aber ein toller Hecht!

 

Pflanzen biegen sich zu einem Weg,
Damit ich den Pfad finde,
Der mich nach Hause führt.
Der Horizont begleitet mich heim.
Frisch ist die Luft, klar meine Sinne,

wie gut das ich meinen Weg hier finde!

 

Ich sprach zu den Schwänen,
Den Enten im Wasser.
Es fing an zu regnen,
Ich wurde immer nasser.
Doch eine Wolke tat sich auf,
Konnte noch sehen, die Sonne ging auf.

 

Wünsche Dir Zeit! 

Ein Phänomen, so klar an Jahren,
Bemerkt man kaum
Und ist doch da.
Im Alter ist sie dir sehr nah!

 

Ich wünsche dir Zeit, noch Dinge zu sehen,
Die rasch an dir vorüber gehen!
Ich wünsche dir Zeit, zur Freude jeden Tag
Weil ich an dich denke und dich gerne hab!

 

 Nimm dir Zeit, die Natur zu genießen,
 Kraftvoll lässt sie ihre Schönheit sprießen.
 Nimm dir Zeit, deinen Körper zu spüren,
 Den du immer noch kannst, berühren!

 

Nimm dir Zeit, für die Zeit,
Sei allzeit für die Zeit bereit.
Nimm dir Zeit, Liebe zu geben,
Dennoch, sie entgegen zu nehmen.

 

Gebe dir Zeit, diese Zeit zu genießen
Damit auch andere sich anschließen.
Zusammen ist die Zeit ein Glück,
Sie bringt uns Freude stets zurück!

 

Ein Phänomen das uns stets begleitet,
Einher sie unsere Zeit bereitet.
Sie nennt sich Zeit, die nie enden will,
Nur ein mal schweigt sie für dich still!

 

Der kleine Tod!

Legst du dich zu ruh mach die Augen zu!
Der Tag lässt dich für kurze Zeit, ganz in ruh.
Du merkst nicht wie deine Sinne schwinden
Und dich fest an dein Bett nun binden.
Fühlst nicht was die Nacht dir zeigt,
Sie ist für den kleinen Tod bereit.

 

Er ist dir Erholung und Kraft zugleich,
Bettet dich sanft in eine andere Zeit.
Gibst dich ihm hin, voll Vertrauen,
Kannst ihm jedoch nicht, in die Augen schauen.
Das ist das einzige was du nicht kannst,
Darum zeigst du im Schlaf keine Angst.

 

Dein Geist verarbeitet nun dein Leben,
Was du vergessen hast, kann der Schlaf dir geben.
Er arbeitet im Unterbewusstsein das ist gut,
Gibt deiner Seele neuen Mut.
Hilft bei Problemen und Ängsten zugleich,
Er ist dir ein Freund, der es gut mit dir meint!

 

Hilft dir in der Nacht frisch aufzutanken,
Damit deine Sinne am Tage nicht schwanken.
Gibt dir Bewegung und Lebensmut,
Er weiß, was für deine Seele gut!
Hilft zu genesen bei Zipperlein,
Lässt dich des Nachts auch nicht allein!


Steht an deiner Seite um aufzupassen,
Kann deine Bedürfnisse nachts erfassen.
Er ist dir ein Freund im Antlitz der Nacht,
Hat Jahr für Jahr auf dich aufgepasst.
Er hält auch in Zukunft ein Auge auf dich,
Verlass dich auf ihn, verlässt er dich nicht!

 

Dein Atem ist uns Leben!
Steige auf, in deiner Form,
Muss dir nicht sagen, du bist enorm!
Zeigst den Glanz in vielen Farben,
An Vollkommenheit nicht heranzuwagen.

 

In jeder Jahreszeit bist du da,
Machst dich in schlechten Zeiten nicht mal rar.
In warmen Tagen wie in kühlen,
Kann man dich in Kälte fühlen.

 

Wenn die Sonne länger scheint,
Bist du da, in blühender Reinheit.
Selbst im Winter wenn es schneit,
Bist du da und allzeit bereit.

 

Hast so viel an uns zu geben,
Nicht nur Glanz und blühendes Leben.
Bist Sauerstoff in dieser Welt,
Das allein ist, was für uns zählt.

 

Bist so mächtig und auch rein,
Bist so viel und nicht allein.
Bist die Luft das Wasser und Erde,
Waren dir oft auf deiner Fährte.

 

Du bist alles was hier zählt,
Bist Atem, der zusammen hält.
Scheinst Alfa und Omega zu sein
Du bist sicher und auch rein

 

Durch Pflanzen gibst du an uns ab,
Sauerstoff den du in dich hast.
Wir atmen ihn fürs Leben ein,
Ergänzen tun wir uns ungemein.

 

Bist unscheinbar, anscheinend nichtig,
Bist nicht zu sehen, jedoch so wichtig.
Du bist die Reinheit in Natur,
Immer da, rund um die Uhr!

 

- Ende - ©by Djadja G. Mc. Thalp

 

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