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2.
Dort wohnen Menschen immerhin,
Die sie zertreten dann ist sie hin!
Der Klan macht sich sehr große Sorgen,
Sie geht schon los, am frühen Morgen!
3.
„Können wir sie nicht Aufhalten!“
Fragt der kleine Wicht!
„Nein!“ Sagen die anderen,
„Das können wir nicht!“
4.
Wenn sie sich nun ins Unglück stößt,
Und unseren Klan somit auflöst,
Wär's gut zu wissen was sie macht!
Und nicht erst Heim kommt in der Nach!
5.
Ob sie einen Freund dort drüben hat?
Fragen die anderen und geben Acht,
Vom Baumstamm nicht zu fallen!
Hier gibt's die Nahrung die sie fangen!
6.
Die Ausreißerin hat die Küche,
Des Menschen erreicht.
Ist vom Regen ganz aufgeweicht.
Das war Anstrengung die ihr reicht!
7.
Setzt sich überm Küchenschrank,
Oben ins Regal.
Das gerade die Köchin herein kommt,
Ist ihr ganz egal!
8.
Als die Dame eine Dose,
Aus dem Schrank herausnimmt.
Muss die Ausreißerin drücken,
Sie bekam ein Kind!
9.
Die Ameise wollte ihr Ei belecken,
Doch wie sollte sie es,
In den Wald hinein schleppen!
Bald wurde es dunkel und sehr kalt!
10.
Sie musste in ihr Bau für ihr Ei,
An der Mutter Königin vorbei!
Sie schimpft mit der Tochter und meinte nur,
Wieso bist du immer so unsagbar stur?
11.
Überlege dir was du uns angetan,
Die Angst geschürt bis hin zum Wahn!
Menschen könnten unsere Burg zerstören,
Und wir können uns dagegen nicht mal wehren!
12.
Der Ausreißerin tat es mächtig Leid,
Nie wieder käme sie so hereingeschneit!
Nächstes mal wird sie's anders versuchen,
Und einen Flug zu den Menschen buchen
13.
Das wird bestimmt viel Sicherer sein!
So angeschnauzt zu werden,
Müsste nicht sein!
Also verkroch sie sich und blieb allein!
14
Sicher kehrt sie wieder,
Bei den Menschen ein!
Dort stehen Leckereien,
Die ließ sie nicht sein!
Der
Bär
1.
Der Bär im Wald brüllt sehr laut,
Weil seine Braut ihm abgehaut.
Was hatte er nur falsch gemacht,
Sie hatte ihn doch angelacht!
2.
Sogar geteilt hat er den Fisch,
Und sie hat noch gedeckt den Tisch.
Dann stand sie plötzlich auf und ging
Und schaute nicht mal zu ihm hin.
3.
Das konnt der Bär nun nicht verstehen,
Ans Ende der Welt wollt er mit ihr gehen.
Vielleicht lockt es sie noch mal an,
Wenn er eine Höhle finden kann!
4.
Den ganzen Herbst hat er gesucht,
Die Höhlen waren ausgebucht.
Am Hang gab's nur die eine,
Nicht schön , doch für ne Weile!
5.
Er richtete sie ein mit Streu,
Brachte Blumen noch vorbei.
Sie sollte auch gemütlich sein,
Und lud die Bärin zu sich ein!
6.
Sie schaute sich bei ihm mal um,
Und fand den Bären gar nicht dumm.
Ein Kavalier scheint er zu sein,
Und sagte: „Gut das wird mein Heim!“
Ein
künstliches Heim!
1.
Schaut mit großen Augen in die Nacht,
Das ist die Echse, die über ihrem Futter wacht!
Am Tage hat sie sich ausgeruht.
Nun zeigt sie Farbe, tarnt sich gut.
2.
Im Terrarium ein Reptil,
Trägt es Farbe schön im Stiel.
Nicht zur Schönheit, vielmehr Schutz,
Wird im Regen weggeputzt
3.
Lebewesen eigenster Art,
Wird von uns hinter Glas verwart.
Ziert die Wohnung und den Zoo,
Gehen wir hinein freudig froh.
4.
Einmal solch ein Tier zusehen,
Musst du`s halten, oder im Zoo ansehen.
Fazitnation der eigenen Art,
An Flexibilität es nie gespart.
5.
Viele Arten starben aus,
Doch Reptilen hält das aus.
Tarnt sich gut und passt sich an,
Was der Mensch schlichtweg nicht kann!
Treudummer Blick!
1.
Treue Augen schauen dumm,
Wie ein begossener Pudel rum!
Man kann ihnen einfach nicht böse sein,
Zu treulieb schauen sie drein!
2.
Egal ob Wild oder Hausgenosse,
Ob alt oder Jung!
Die Tiere haben immer diesen Blick,
Der den Menschen so entzückt!
3.
Sie haben es heraus,
Wie sie einen imponieren!
Lassen uns Menschen nur all zu gern,
Das Gewissen spüren!
4.
Ob Scheu oder sanft,
Ob verspielt oder stur,
Ein jedes nach Rasse und Natur!
Suchen immer nach unserer Spur!
5.
Stehen uns bei in der Not.
Sind genügsam wenn es sich bot!
Stellen keine dumme Fragen,
Wollen nur gern mal den Garten umgraben!
6.
Sind sie weg, kommen sie gerne Heim.
Tragen nicht nach wenn wir schimpfen!
Selbst wenn es weh tut,
Wie beim Impfen!
7.
Verstehen fast jedes Wort,
Nur das hören tut manchmal Not!
Wollen unsere Nähe wissen,
Wir wollen ihre Nähe auch nicht vermissen!
8.
Können sich so herrlich freuen,
Wenn Herrchen oder Frauchen,
Kommt zur Tür herein!
Was könnte eigentlich schöner sein!
9.
Passen auf uns auf,
Sogar mit ihrem Leben!
Was können wir ihnen,
Als dank dafür geben?
10.
Wer Tiere nicht mag,
Kann Menschen nicht mögen.
Ein wahrer Spruch,
Tja so ist es eben!
11.
Treiben mit uns ihren Schabernack,
Lenken uns auch mal von Sorgen ab!
Sind gelehrig und trauern mit uns,
Gibt's auch für sie gar keinen Grund!
12.
Trotzdem sind sie für uns immer da,
Bleiben ihr Leben lang, uns nah!
Widersprechen nicht, das ist unser Glück
Und geben Freude mit Treue zurück!
13.
Schauen sie uns mit ihren Knopfaugen an,
Rührt es uns und verzeihen dann!
Egal was sie wieder haben getan,
Es ist halt ein neuer Anfang dann!
Instinkt!
1.
Der Rüde zur Hündin sagt:
„He, ich bin gerade im Instinkt!“
Sie darauf,
Ich glaube Hund, du spinnst!
2.
Nun meint der Rüder zu der Lady,
Sind wir nun Tiere mit Instinkt?
Als Mensch würde es uns nicht geben,
Menschen nehmen sich nur das leben!
3.
Tja wufft der Rüde, bin nur deiner Spur gefolgt,
Und die war heiß!
Nein mein lieber, das war keine Spur,
Sondern mein Angstschweiß!
4.
Ich witterte das ich verfolg!
Hätte ich gewusst von wem,
Wäre ich nicht hier,
Und würde nicht im Matsche stehen!
5.
Der Rüde zur Hündin,
Das meinst du nicht so!
Doch, doch, denkst du wirklich,
Ich möchte von dir nen Floh?
6.
Schau dich doch mal richtig an,
Ich stamme vom Adel junger Mann!
Lass mich doch nicht mit jedem ein,
Also nerve mich nicht und lass das sein!
7.
Der Rüde ist nun sehr geknickt!
So etwas sagte ihm noch keine!
Das war ihm vielleicht eine feine,
Die passt nun wirklich nicht zu mir!
8.
Er drehte sich um,
Rannte zum Herrchen auf alle vier!
Mit ihm trinke ich eben,
Die letzte Pulle Bier!
Pferdeflüsterer!
1.
Der Bauer hat Ärger mit seinem Pferd!
Es hat alles und ist gut genährt!
Sagt seine Frau:
„Bring es zum Doktor!“
Nein meine Liebe,
Der flüstert dem Pferd nur Blödsinn ins Ohr!
2.
Es gibt in Amerika einen Mann,
Der mit Pferden reden,
Und wahre Wunder vollbringen kann!
Vielleicht kann er helfen,
Ich rufe ihn an!
Wenn er gut ist, ist er unser Mann!
3.
Nach Wochen kam endlich dieser Mann,
Der mit Pferden reden kann!
Er ging in den Stall
Und schaute sich um,
Das Pferd wieherte laut
Und schnaubte dumm!
4.
Er ging zum Pferd hinein in die Box!
Dem Tier gefiel es nicht,
Es war ein stolzer Fuchs!
Es wollte ausschlagen,
Der Mann sprang zur Seit!
Der Bauer sagte: „Das war gescheit!“
5.
Man band das Pferd im Hof dann an,
Der Herr Mc Lynn war ein guter Mann!
Er zog dem Pferd zärtlich ans Ohr,
Und flüsterte: "Mit dir habe ich einiges vor!
Du bist nicht verloren, glaub es mir,
Ich rede, auch einen Tag lang mir dir!
6.
Wir werden schon klar kommen,
Du wirst es sehn!"
Es schien, als würde das Pferd es verstehen!
Scharte heftig mit dem Fuß,
Der Mann tat ihm gleich,
Es sah aus wie ein Gruß!
7.
Er flüsterte weiter,
Das Pferd hob den Kopf,
Wiehernd schüttelt es einen Schopf!
Der Bauer staunte und klatschte Beifall!
Es sah fast aus, als würde es lachen,
Und gleich anfangen Faxen zu machen!
8.
Es wurde viel ruhiger als zuvor!
Das Pferd dreht sich um,
Flüstert dem Mann was ins Ohr!
Er lachte und klopfte ihm auf dem Hals.
Zähne zeigend legt sich`s ins Heu,
Eigentlich war es immer recht Scheu
Rosis Kalb!
1.
Im Kindesalter war es schwer,
Die Eltern hatten keine Arbeit mehr!
Auf einen Dienst wir Kinder lauern
Und gingen zu den großen Bauen!
Hatten Hunger, der Magen leer,
Wir waren keine Kinder mehr!
2.
Bekamen auch genug zu tun,
Auf Felder, Weiden, bei den Kühen!
Wir sollten hüten und lernten dann,
Wie man Kühe melken kann!
Gerne sahen wir auch zu,
Bei der Geburt von einer Kuh!
3.
Rosie die bunte alte Kuh,
Hatte einen Bullen, der noch klein,
Er wollte nie alleine sein!
Er war wie ein Hund,
So lieb und Treu,
Ein kleiner Wilder und gar nicht scheu!
4.
Ihn nannte ich Mekel,
Weil er manchmal ein Ekel,
Und andere nicht zufrieden ließ!
Seine Hörner gern in die alten stieß!
Sah er mich, war er zahm wie ein Lamm,
Fing gern mit mir zu toben an!
5.
Einmal war ich sehr in Not,
Glaubte der Mekel wäre Tod!
Weil er in den Sumpf lief
Und stecken blieb!
Mir Angst machte,
Und fast in den Wahnsinn trieb!
6.
Ich lief zurück in den Stall,
Wollte Ließ sie Stute holen!
Obwohl es mir strengstens verboten!
Nur Lies war mir eine Hilfe noch,
Um Mekel zu ziehen,
Aus seinem Loch!
7.
Sie war sehr wild und spürte wohl,
Die Angst, die in mir war!
Ich zitterte am ganzen Leib,
Doch Ließ kam mir ganz nah!
Sie ließ mich sogar auf ihr steigen,
Und wie ein Wind von dannen reiten!
8.
Sie ging mir durch,
Ich ließ mich treiben!
So lernte ich sogar das Reiten!
Ich redete fest auf ihr ein,
Sie solle bitte doch ganz schnell
Auf unserer Weide sein!
9.
Weinend saß ich auf dem Pferd,
Und hatte schrecklich Angst!
Das unser Mekel das nicht schafft,
Und im Morast ertrank!
Ließ konnte meine Angst wohl spüren,
Und ließ sich dann am Zügel führen!
10.
Wir kamen jedoch schnell voran,
Und Ließ zog mit dem Zügel,
Unseren kleinen Mekel raus!
Die Angst war nun vorbei!
Aus Mekel, Ließ und mir,
Wurden der Freunde drei!
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|
2.
Würden sie sich uns anvertrauen?
Könnten sie überhaupt auf uns bauen?
Würde es zwischen uns Probleme geben?
Sich behaupten oder uns das Leben nehmen?
3.
Könnte es nicht sein, in Frieden zu leben,
Zu Teilen und Verständnis geben?
Sich zu schätzen, egal wie man ist
Oder setzten sie uns, eine Frist?
4.
An Kraft und Instinkt fehlt es ihnen nicht,
Wissen zu überleben, das wissen wir scheinbar nicht.
Schaffen für die Familie, setzten ihr Leben ein,
So sind ihre Triebe, das kann ein Tier nur sein!
5.
Wenn dem so ist meinte das Huhn,
Können wir nie etwas, zusammen tun!
Das sah sogar die Eule ein,
Verabschiedet sich und flog dann Heim.
6.
Haben ihre Sprache, jedes nach seiner Art,
Verstehen sich liebevoll, manchmal etwas hart.
Beschützen ihre Rasse bis aufs Blut,
Tiere untereinander haben eben Mut!
7.
Haben ihre Sprache, jedes nach seiner Art,
Verstehen sich liebevoll, manchmal etwas hart.
Beschützen ihre Rasse bis aufs Blut,
Tiere untereinander haben eben Mut!
Wenn Tiere reden könnten!
1.
Wenn Tiere reden könnten,
Was würden sie sagen?
Würden sie lästern
Oder nach Hilfe fragen?
2.
Könnten sie schimpfen
Wie der Mensch es tut.
Würden sie brüllen
Was dem Menschen gut!
3.
Würden sie Lästern
Und Kriege führen!
Oder lieber,
Ihren Partner betrügen!
4.
Ihre Kinder Schützen
Vor Ihrer Art?
Tiere sind zu ihren Kindern
Niemals so hart!
5.
Oder politische Macht ergreifen!
Andere stürzen oder bescheißen.
Wäre ihre Welt vielleicht human?
Es käme auf einen Versuch wohl an!
Tierische Natur!
1.
Heut war ich im Park,
Mit meinem Hund am toben!
Wir spielten Fangen,
Und auch Stöckchen holen.
2.
Er ist noch sehr jung,
Erst sieben Monate alt!
Vom Wuchs bleibt er klein,
Doch schon ein Rabauke halt!
3.
Er ist eine sie,
Und so was von süß,
Nur gut das ich sie nicht,
In dieser Tötungsstation ließ!
4.
Wie kann man so etwas liebes töten!
Der Mensch muss verrückt sein!
In dieser Welt ist er ein Wurm,
Und winzig Klein!
5.
Im Gegensatz zu unserer Natur,
Hinterlässt er gern seine Spur!
Tiere wurden uns zu Freude geben!
Wir dürfen Spaß haben und mit ihnen leben!
6.
Wehrlos diese Geschöpfe sind,
uns gegenüber ergeben blind!
Doch freut man sich,
Wenn sie bekommen ein Kind!
7.
Wenn es groß und kräftig ist,
Wird es geworfen auf den Misst!
Man will sie nicht mehr,
Es muss schließlich Hundefreier Urlaub her!
8.
Mensch werfen gerne weg,
Wenn es Arbeit und Dreck!
Abwechslung muss wieder her,
Was, wenn das Tier setzte sich zur Wehr?
9.
Ich liebe Tiere und die Natur,
Bin allem verbunden und sage nur:
"Wer Tiere nicht mag,
Kann Menschen nicht mögen!"
10.
So lautet ein Sprichwort,
Und Recht hat es eben!
Seht euch das Tier richtig mal an,
Uns ist es treu und was es so kann!
Waldmaus!
1.
Es war einmal eine kleine Maus,
sie lebte im Wald,
da kannte sie sich aus!
Dort fand sie es auch recht heiter,
entschied sich jedoch,
sie wolle in die Stadt weiter!
2.
Sie lebte am Rande des Waldes,
nahe einer großen Stadt.
Es wurde ihr zu ruhig,
das trautes Leben dort,
deswegen sagte sie sich:
„Ich gehe lieber fort!“
3.
Schaue mir dort das Treiben an,
vielleicht werde ich ein großer Mann!
Kramte ihre Tasche raus,
und packte ihre Sachen ein!
Es waren nur wenige,
sie war eben doch noch klein!
4.
Marschierte los zur Stadt.
Nur gut das sie alleine war,
Partnerschaft hatte sie lang schon satt!
In der Stadt begegnete sie einen Freund,
der hatte vielleicht ein zu Hause,
da hätte sie von geträumt!
5.
Alles war vorhanden,
der Überfluss schien groß!
Sie staunte nur und fragte:
„Wann krieg ich das denn bloß?“
Hier muss ich sicher ackern,
die Finger wund dann rackern!
6.
Einige Wochen später,
wurde es ihr zu bunt!
Sie kam aus ihrem Loch gekrochen
und war schon richtig rund!
Das ist kein Leben für mich, nein!
Den Überfluss lass ich mal sein!
7.
Das Leben dort,
war viel zu leicht!
Sie hatte auch schon viel erreicht!
Verabschiede mich,
und gehe lieber,
in den Wald zu mir dort rüber!
Flug der Wildgänse!
1.
Sie gehörten in unsere Kinderwelt,
Verharrten beim Bauern auf dem Feld!
Wann immer sie ihre Reise starten,
Wir ihren Flug konnten kaum abwarten
Wir wussten wenn sie uns verließen,
Das Jahr fast war vorbei!
2.
Geschnatter hörte langsam auf,
Die Gänse zogen hoch hinauf!
Am Horizont man sie dann sah,
Was war das für eine Gänseschar!
Sie zogen Kreise und flogen dann,
Noch einmal über das Feld heran!
3.
Sie flogen über uns hinweg,
Es wurden immer mehr!
Der Himmel war fast ganz bedeckt
Bald sah man sie nicht mehr.
Am Horizont konnte man sehen,
Wie sie ihre Flugbahnen doch verstehen!
4.
Wir wussten aber jedes Jahr,
Bald sind die Wildgänse wieder da!
Heut sind wir keine Kinder mehr,
Und Wildgänse sieht man auch nicht mehr.
Wo sind sie abgeblieben,
Hat man sie hier vertrieben?
Wolle!
1.
Mein Wuffti hat eine Wolle vom feinsten,
Ihn muss man oft Waschen,
Aber nicht bleichen!
Verdreckt schnell da sie sehr hell!
2.
Muss sie leider oft auch Scheren,
Damit keine Flöhe auf ihr leben!
Obwohl sie erst acht Monate alt,
Benimmt sie sich anständig, das weiß sie halt!
3.
Das sie ruhig und gerade stehen muss,
Macht sie nicht gern,
Doch ist halt ein muss!
Dafür bekommt sie einen ganz dicken Kuss!
4.
Sieht aus wie ein Teppichvorleger,
Man könnt sie übersehen und tritt sie platt!
Wäre ja grässlich,
Dann hätte ich einen Hund je gehabt!
5.
Obwohl in der Dusche zu wenig Raum,
Liebt sie das Wasser und auch den Schaum!
Albert herum, macht mich Klatsch nass,
Ihr hat es jedenfalls Spaß gemacht!
6.
Wenn sie sich schüttelt,
Wird's richtig heiter!
Wenn ich dann lache,
Macht sie erst richtig weiter!
7.
Kämmen und striegeln mag sie gern,
Das hält auch die Flöhe von ihr fern!
Bedanken tut sich die Kleine auch,
Sie schmatzt mich ab, da steht sie drauf!
8.
Kann mich kaum wehren,
Nach ihrem Begehren!
Das scheint meine Haut, wie dumm,
Da knabbert sie schrecklich gerne rum!
9.
Sie hat's geschafft und ich bin nass!
Für die Dusche reif,
Mich unters warme Wasser schleif!
Sie schaut dann zu und lacht sich eins!
Die
Zecke!
1.
Sprach zu den Verwandten,
Engt mich nicht so doll hier ein!
Geht auf einen anderen Halm,
Und last das endlich sein!
Kann kaum noch atmen oder stechen,
Ihr könnt woanders auch zustechen!
2.
Platz ist doch für alle da,
Rückt mir nicht auf die Pelle so nah!
Hier ist mein Erfolg gekrönt,
Hier wurde ich als erste verwöhnt!
Ihr dürft es euch bequem dann machen,
Und auf der Wiese eure Dinge machen!
3.
Die Hunde und auch Katzen,
Legen sich an meinen Platz,
Um ihr Fell zu kratzen!
Ich lasse es nicht zu,
Das ihr mir meinen Platz weg klaut,
Sonst lasse ich euch keine Ruh!
4.
Wenn sie mir richtig nahe sind,
Suche ich einen Platz im Fell!
Wo ich mich lege auf die Lauer,
Und steche tief meine Hauer,
In die Hautschicht ein!
So schmeckt ihr Blut erst fein!
5.
Ich betäube meinen Biss,
Damit die Ärmsten nichts mit kriegen,
Denn das ist meine List!
Und bin ich erst mal voll, werfe ich mich ab!
Dann gehe ich zum Ausruhplatz,
Weil ich genug dann hab!

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